SCHWEINFURT

Anti-Atomkraft-Aktion am Jahrestag von Tschernobyl

Anti-Atomkraft-Aktion am Jahrestag von Tschernobyl       -  (hh)   Die Grüne Jugend Schweinfurt hat am 25. Jahrestag der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl am 26. April zunächst auf dem Marktplatz und später in der Spitalstraße mit einer Aktion an den GAU in der Ukraine erinnert und für ein Ende der Atomkraft geworben. Aufgerufen hatte der Nachwuchs der Bündnisgrünen zur Teilnahme am Flashmob im Internet. Rund 20 junge Leute fanden sich ein. Als das vorher ausgemachte akustische Signal ertönte, ließen sich alle Akteure wo sie gerade standen  wie tot umfallen und verharrten so kurze Zeit. Einige Akteure liefen umher und deklarierten die „Opfer“ mit Nuklear-Aufklebern als radioaktiv verseucht. Passanten boten sie eine Messung mit Geigerzählern an. Mit der Aktion habe man zeigen wollen, dass Schweinfurt durch das AKW Grafenrheinfeld gefährdet sei, Tschernobyl überall sein könne und „wir Bürger das 'Restrisiko' tragen“, hieß es in einer Mitteilung. Erinnert wurde an die Stadt Pripyat in der Nähe des Unglücksreaktors. Sie hat ungefähr die Größe Schweinfurts, „wurde aber über Nacht zur Geisterstadt“. 25 Jahre später sei in Fukushima erneut alles außer Kontrolle geraten. Viele Bürger blieben nachdenklich stehen, etliche diskutierten nach den Aktionen mit den Akteuren. Die von dieser Zeitung befragten zirka zehn Passanten begrüßten den Protest. Zwischenfälle gab es keine.
Foto: W. Fuchs-Mauder | (hh) Die Grüne Jugend Schweinfurt hat am 25. Jahrestag der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl am 26. April zunächst auf dem Marktplatz und später in der Spitalstraße mit einer Aktion an den GAU in der Ukraine ...
(hh) Die Grüne Jugend Schweinfurt hat am 25. Jahrestag der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl am 26. April zunächst auf dem Marktplatz und später in der Spitalstraße mit einer Aktion an den GAU in der Ukraine erinnert und für ein Ende der Atomkraft geworben. Aufgerufen hatte der Nachwuchs der Bündnisgrünen zur Teilnahme am Flashmob im Internet. Rund 20 junge Leute fanden sich ein. Als das vorher ausgemachte akustische Signal ertönte, ließen sich alle Akteure wo sie gerade standen wie tot umfallen und verharrten so kurze Zeit. Einige Akteure liefen umher und deklarierten die „Opfer“ mit Nuklear-Aufklebern als radioaktiv verseucht. Passanten boten sie eine Messung mit Geigerzählern an. Mit der Aktion habe man zeigen wollen, dass Schweinfurt durch das AKW Grafenrheinfeld gefährdet sei, Tschernobyl überall sein könne und „wir Bürger das 'Restrisiko' tragen“, hieß es in einer Mitteilung. Erinnert wurde an die Stadt Pripyat in der Nähe des Unglücksreaktors. Sie hat ungefähr die Größe Schweinfurts, „wurde aber über Nacht zur Geisterstadt“. 25 Jahre später sei in Fukushima erneut alles außer Kontrolle geraten. Viele Bürger blieben nachdenklich stehen, etliche diskutierten nach den Aktionen mit den Akteuren. Die von dieser Zeitung befragten zirka zehn Passanten begrüßten den Protest. Zwischenfälle gab es keine.
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