Oberndorf

Apfelmost und Ferraris

Mit dem Ende der Apfelernte lädt die Erste Schweinfurter Karnevalsgesellschaft (ESKAGE) alljährlich zum Oberndorfer Mostfest ein. Zwei Tage lang stehen Genuss und Geselligkeit in der mit Fähnchen geschmückten und für den Verkehr gesperrten Hauptstraße im Mittelpunkt. In diesem Jahr wird das beliebte Fest zum 30. Mal gefeiert, und zwar am Samstag und Sonntag, 20. und 21. September.

Oberndorf kann auf eine lange Anbautradition zurückblicken. Als der Stadtteil noch nicht zur Stadt Schweinfurt gehörte, wurde dort zunächst Wein ausgebaut und gelesen. Nachdem die Reblaus alles vernichtet hatte, pflanzten die Bauern Apfelbäume und kelterten Apfelmost. Mit dem Mostfest, das Roland Oswald vor drei Jahrzehnten ins Leben gerufen hat, erinnert die ESKAGE an diese fast vergessene Tradition.

Die Besucher dürfen sich auf viele Köstlichkeiten freuen: Ausgeschenkt werden Apfel- und Traubenmost, teils mit Äpfeln aus Oberndorf gekeltert, zudem fränkischer Federweißer. Dazu werden herzhafte Spezialitäten wie Gerupfter, Rot- und Weißgelegter angeboten.

Der Festbetrieb beginnt am Samstag um 13 Uhr (bis 21 Uhr). Am Sonntag wird von 11 bis 19 Uhr gefeiert. Offiziell eröffnet wird das Mostfest am Samstag um 14 Uhr. Auch am Sonntag gibt es eine Eröffnung zur gleichen Zeit. Dabei sind jeweils immer auch die ESKAGE-Garden mit von der Partie. Die Stände in der Hauptstraße sind am Samstag bereits ab 12 Uhr geöffnet. Für musikalische Unterhaltung auf der Hauptbühne sorgt während des Festes der Alleinunterhalter Eugen Vogel.

Auch die Geschäftswelt beteiligt sich wieder am Fest, wenngleich ESKAGE-Präsident Horst Dinkel bedauert, dass dies nicht mehr so zahlreich geschehe wie in früheren Zeiten. Trotzdem haben an den beiden Festtagen mehrere Läden in Oberndorf ihre Türen geöffnet und präsentieren dort oder an Ständen auf der Feststraße interessante Aktionen und vieles mehr für die Gäste. Unter anderem werden bei Karosserie Oswald mehrere Ferraris sowie Oldtimer zu sehen sein. An der Sparkasse ist am Samstag und Sonntag eine Hüpfburg für die Kinder aufgebaut, zusätzlich gibt es Spiele für die kleinen Festbesucher. Auch das Bauernmuseum von Christian Geiß in der Hauptstraße 2 öffnet an beiden Tagen seine Türen und zeigt den Besuchern historische landwirtschaftliche Geräte.

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