Gerolzhofen

Ausstellung im März: Brot- und Biermarken

Ausstellung im März: Brot- und Biermarken       -  (gmg)   Die Wanderausstellung „Wertvoll“ Brot- und Biermarken aus Unterfranken wird vom 6. März bis 10. April in der Rüstkammer des Alten Rathauses in Gerolzhofen gezeigt. Ergänzt wird die Wanderausstellung des Bezirks Unterfranken durch Exponate aus dem Stadtmuseum Gerolzhofen und Leihgaben Gerolzhöfer Sammler. Biermarken – das sind Rechenhilfen, die bis zur Einführung von Registrierkassen und schließlich elektronischen Bonierungssystemen in vielen Gasthäusern genutzt wurden. Die Kellnerinnen kauften vor Dienstbeginn vom Wirt eine bestimmte Menge Biermarken. Die runden oder eckigen Plättchen wurden pro ausgeschenktem Bier von der Kellnerin an der Theke abgegeben. Die Abrechnung zwischen Kellnerin und Wirt erfolgte erst, wenn der letzte Gast gegangen war. Bäcker wiederum gaben Landwirten oder Müllern für einen Teil der Mehlkosten Brotmarken, die nach und nach eingelöst wurden: als Bargeldersatz und wirkungsvolles Mittel der Kundenbindung zugleich. Heute sind Bier- und Brotmarken weitgehend aus dem geschäftlichen Alltag verschwunden. Stattdessen sind Marken, auf denen meist der Name einer Brauerei oder Bäckerei zu lesen ist, begehrte Sammlerobjekte – aber wichtig für die Heimatforschung.
Foto: Silvia Eidel | (gmg) Die Wanderausstellung „Wertvoll“ Brot- und Biermarken aus Unterfranken wird vom 6. März bis 10. April in der Rüstkammer des Alten Rathauses in Gerolzhofen gezeigt. Ergänzt wird die Wanderausstellung des Bezirks Unterfranken durch Exponate aus dem Stadtmuseum Gerolzhofen und Leihgaben Gerolzhöfer Sammler. Biermarken – das sind Rechenhilfen, die bis zur Einführung von Registrierkassen und schließlich elektronischen Bonierungssystemen in vielen Gasthäusern genutzt wurden. Die Kellnerinnen kauften vor Dienstbeginn vom Wirt eine bestimmte Menge Biermarken. Die runden oder eckigen Plättchen wurden pro ausgeschenktem Bier von der Kellnerin an der Theke abgegeben. Die Abrechnung zwischen Kellnerin und Wirt erfolgte erst, wenn der letzte Gast gegangen war. Bäcker wiederum gaben Landwirten oder Müllern für einen Teil der Mehlkosten Brotmarken, die nach und nach eingelöst wurden: als Bargeldersatz und wirkungsvolles Mittel der Kundenbindung zugleich. Heute sind Bier- und Brotmarken weitgehend aus dem geschäftlichen Alltag verschwunden. Stattdessen sind Marken, auf denen meist der Name einer Brauerei oder Bäckerei zu lesen ist, begehrte Sammlerobjekte – aber wichtig für die Heimatforschung.

Die Wanderausstellung „Wertvoll“ Brot- und Biermarken aus Unterfranken wird vom 6. März bis 10. April in der Rüstkammer des Alten Rathauses in Gerolzhofen gezeigt. Ergänzt wird die Wanderausstellung des Bezirks Unterfranken durch Exponate aus dem Stadtmuseum Gerolzhofen und Leihgaben Gerolzhöfer Sammler. Biermarken – das sind Rechenhilfen, die bis zur Einführung von Registrierkassen und schließlich elektronischen Bonierungssystemen in vielen Gasthäusern genutzt wurden. Die Kellnerinnen kauften vor Dienstbeginn vom Wirt eine bestimmte Menge Biermarken.

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