Ausstellung: Rettung jüdischer Kinder vor dem NS-Staat

Mosaiksteine eines Lebens: Christoph Gann führt durch die Ausstellung „Wenn ihr hier ankommt. . . – Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Kindertransport und gescheiterter Emigration.
Foto: Josef Lamber | Mosaiksteine eines Lebens: Christoph Gann führt durch die Ausstellung „Wenn ihr hier ankommt. . . – Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Kindertransport und gescheiterter Emigration.

Im Titel der Ausstellung sagt bereits viel: „Wenn ihr hier ankommt. . .“ Es sind Worte voller Sehnsucht aus dem Brief eines Mädchens an seine Eltern. Das Mädchen, sie heißt Eva, wartet in einem fremden Land darauf, dass seine Eltern endlich nachkommen. Etwa 10 000 Kinder aus jüdischen Familien konnten von Ende 1938 bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs mit den sogenannten Kindertransporten vor der NS-Diktatur nach England fliehen. Unter dem Eindruck der Novemberpogrome 1938 hatte das britische Parlament entschieden, unbegleiteten Kindern die Einreise zu gestatten, nicht aber ihren Eltern. ...

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