Gerolzhofen

Austausch der CSU über die Kommunalwahlen

Bis Juli musste man - Corona geschuldet - auf ein Treffen in größerer Vorstandsrunde bei der CSU Gerolzhofen warten, doch nun gelang es endlich, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und die vergangene Stadtratswahl zu analysieren.

Neben dem gesamten Vorstand waren auch alle Stadtratskandidaten der CSU gekommen und bewiesen, dass auch sie noch immer voll Schwung und Elan sind, politische Arbeit in Gerolzhofen und Rügshofen zu leisten.

Der Ortsvorsitzende, Markus Reuß, bedankte sich bei allen Kandidaten für ihren Einsatz. Zugleich sprach er sein Lob dafür aus, wie viel Information vor, während und nun auch nach der Wahl an die Bevölkerung gehe.

„Natürlich hätten wir uns am liebsten alle unsere Kandidaten in den Stadtrat gewünscht. Aber man muss auch realistisch bleiben“, so Reuß. Das Ergebnis sei stabil, doch sicherlich keines, auf dem es sich ausruhen ließe. Es sei enttäuschend, dass die kontinuierliche Arbeit der CSU in der Bevölkerung möglicherweise nicht genug ankomme und dass Gruppierungen, die sich zwischen den Wahlen kaum aktiv zeigen, dafür jedoch kurz vor der Wahl „einmal kurz Gas geben“, dafür unverhältnismäßig viel Wählerzuspruch bekämen.

Wichtig sei es in jedem Fall, die eigene Arbeit weiter kritisch zu betrachten, aber auch die tatsächlich erreichten Erfolge nicht klein zu reden oder zu schmälern, wie die hervorragenden 84 Prozent Zustimmung für den CSU-Bürgermeister Thorsten Wozniak.

Dafür, dass Amtsinhaber und Bürgemeisterkandidat Wozniak auf der Stadtratsliste auf Platz 20 stand, gab es kurz vor der Wahl plötzlich öffentliche Kritik von anderen politischen Gruppierungen. Sehr überraschende Kritik, denn dass Wozniak auf der Liste steht, war bereits seit April 2019, also fast ein Jahr früher, allgemein bekannt, als man die Kandidatenliste der CSU mit als erste veröffentlicht habe.

Zudem sei dies – unabhängig von Partei oder Zusammenschluss – allgemein üblich und wurde bisher auch im Landkreis Schweinfurt regelmäßig praktiziert, ohne Einspruch oder Aufhebens. Zumeist stünden die Bürgermeisterkandidaten sogar auf dem ersten Platz, wohingegen Wozniak sich mit dem letzten Platz beschied. Man habe Wozniak wohl als so überragend wahrgenommen, dass man diese gängige Praxis plötzlich als unfair und als Betrug am Wähler deklarierte, um seine eigenen Felle nicht davon schwimmen zu sehen.

In der sehr regen und konstruktiven Diskussion kristallisierten sich bereits reichlich gute neue Ideen, Taktiken und Denkanstöße heraus, die man nun weiter sammeln und ausbauen werde.

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