Schweinfurt

Bellevue: Grundsteinlegung ohne Publikum

Grundsteinlegung im ganz kleinen Kreis: Dem feierlichen Akt am Eingang des neuen Schweinfurter Wohngebietes Bellevue wohnten nur sechs Personen bei. Aus Vorsichtsgründen.
Grundsteinlegung am Bellevue-Quartierseingang: Ganz ohne Publikum und Medien – coronabedingt, so die Stadt- und Wohnbau GmbH.
Grundsteinlegung am Bellevue-Quartierseingang: Ganz ohne Publikum und Medien – coronabedingt, so die Stadt- und Wohnbau GmbH. Foto: SWG

Bereits am Donnerstag hat die Stadt- und Wohnbau GmbH (SWG) offiziell den Grundstein für den Quartierseingang des neuen Schweinfurter Wohngebietes Bellevue gelegt. Am Montag ging die Pressemitteilung darüber ein. Was sonst Anlass für einen größeren medialen und Honoratioren-Aufmarsch ist, fand diesmal "im kleinen Kreise statt". So klein war der Kreis, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft selbst in Wort und Bild darüber berichten musste.

Ein 20-Minuten-Akt

Vor Ort waren OB Sebastian Remelé als Vertreter der Stadt, SWG-Geschäftsführer Alexander Förster, zwei Prokuristen der SWG und zwei Vertreter der ausführenden Firma Riedel Bau, wie SWG-Referentin Julia Brimer auf Anfrage mitteilt. In der "Zeitkapsel", die in die Fundamentvorrichtung gelegt wurde, befinden sich demnach eine aktuelle Tageszeitung, Geldmünzen und ein SWG-Journal. Ohne Reden und Publikum sei die Grundsteinlegung am frühen Donnerstagnachmittag in maximal 20 Minuten vollzogen gewesen.

SWG-Geschäftsführer Alexander Förster und OB Sebastian Remelé mit Grundstein-Utensilien.
SWG-Geschäftsführer Alexander Förster und OB Sebastian Remelé mit Grundstein-Utensilien. Foto: SWG

Auf dem Ex-US-Areal Askren Manor entstehen in den nächsten vier Jahren 121 Wohnungen und eine "Gewerbeeinheit", gestaltet vom Architekturbüro HPA+ Architektur (Köln), in Klinkerriemchenoptik und mit KfW-55 Standard. Mit der geplanten Bauweise werden die gesetzlichen Vorgaben laut SWG um 27 Prozent unterschritten. Den Anfang macht die Wilhelm-Kohlhoff-Straße 1-5, die bereits im Sommer 2021 fertiggestellt sein soll. Hier baut die SWG auf einer Grundstücksfläche von gut 4000 Quadratmetern 31 öffentlich geförderte Mietwohnungen mit einer Mietpreis- und Belegungsbindung von 40 Jahren.

Barrierefrei mit Aufzug

Die Wohnfläche umfasst demnach gut 2000 Quadratmeter und teilt sich auf in eine Ein- sowie mehrere Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfzimmerwohnungen. Die Wohnungsgrößen reichen von 35 bis 105 Quadratmeter. Alle Zugänge und Wohnungen seien barrierefrei und die Gebäude mit Aufzug ausgestattet. Jede Wohneinheit verfüge über einen Balkon oder Mietergarten.

Weil es sich um öffentlich geförderten Wohnraum handelt, brauchen Mieter einen Wohnberechtigungsschein der Stadt Schweinfurt. Die von der Regierung von Unterfranken festgelegte Miete beträgt laut SWG 9,10 Euro pro Quadratmeter. Von der Stadt Schweinfurt erhielten Mieter je nach Einkommen einen Mietzuschuss. Aufgrund der Architektur, Bauweise und Grünflächengestaltung solle die Immobilie das Qualitätssiegel für einen nachhaltigen Wohnungsbau vom Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau erhalten. Die Stadt- und Wohnbau GmbH investiert in diesen ersten Bauabschnitt rund 8,5 Millionen Euro.

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