Bergrheinfeld

Bergrheinfeld: Künftig acht Regelgruppen in den Kindergärten

Vor fünf Jahren neu gebaut und eingeweiht:  der Bergrheinfelder Kindergarten Sankt Bartholomäus. Jetzt wurde der Bedarf einer zusätzlichen Gruppe für 25 Kinder festgestellt.
Foto: Horst Fröhling | Vor fünf Jahren neu gebaut und eingeweiht:  der Bergrheinfelder Kindergarten Sankt Bartholomäus. Jetzt wurde der Bedarf einer zusätzlichen Gruppe für 25 Kinder festgestellt.

Der Bedarfsplan für die Regelplätze in den beiden Kindergärten Sankt Anton und Sankt Bartholomäus – Träger ist der Sankt Johannisverein – stand zur Beschlussfassung im Gemeinderat an.

Kämmerer Klaus Bärtl stellte die dazu notwendigen Zahlen vor. Aktuell verfüge der Kindergarten Sankt Anton über drei Gruppen, die für insgesamt 75 Kinder (Regelbelegung) vorgesehen seien. Dazu kämen 48 Krippenplätze, wobei die vierte Krippengruppe jetzt für rund 300 000 Euro eingerichtet werde. Im 2015 eingeweihten Neubau des Kindergartens Sankt Bartholomäus stünden vier Regelgruppen, vorgesehen für insgesamt 100 Kinder (Regelbelegung), und eine Krippengruppe zur Verfügung.

Eine Maximalbelegung für Sankt Anton könne mit 84 Kindern, für Sankt Bartholomäus mit 112 Kindern erfolgen, was jeweils eine Gruppenstärke von 28 zur Folge hätte. Pädagogisch sinnvoller sei aber eine Regelbelegung, so der Kämmerer. Diese sollte man als Standartbelegung sehen. Damit sei für die nächsten vier Jahre der Bedarf einer weiteren Regelgruppe für 25 Kinder vorhanden. Dies sei so auch vom Landratsamt bestätigt worden.

Rund 50 Geburten im Jahr, mögliche Zurückstellungen beim Schuleintritt und Zuzüge junger Familien verstärkten den Bedarf. So werde aktuell der "Jahnpark" gebaut, mit drei Mehrfamilienhäusern und acht Einfamilienhäusern. Dazu käme noch das geplante Baugebiet "Wad 4". Durch eine zusätzliche Gruppe sei ein Puffer vorhanden.  

Prognosen seien immer unsicher, so Bürgermeister Ulrich Werner. Doch gebe es in Bergrheinfeld durchschnittlich pro Jahr rund 50 Geburten. "Unsere Gemeinde ist für junge Familien als Zuzugsort sehr interessant", so der Redner. Daher brauche man eine Lösung, die in spätestens zwei Jahren realisiert sein könne. Dies sei möglich mit "Gartenhäuschen", wie dies beispielsweise in Dittelbrunn gemacht worden sei. Gemeinderat Thomas Meidl schlug vor, wenn weitere Kinder dazu kämen, auch an einen festen Bau zu denken.

Einstimmig erkannte der Gemeinderat den Bedarf einer weiteren Regelkindergartengruppe an. Damit sollen künftig insgesamt acht Regelgruppen in den beiden Bergrheinfelder Kindergärten zur Verfügung stehen.

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