Schweinfurt

Besuch in der Erstaufnahme: "Wir sind dankbar"

Asyl: Ein Rundgang durch die Erstaufnahme in Schweinfurt. Im Moment leben dort 1200 Menschen in Häusern und Zelten. Sie kommen hauptsächlich aus Syrien, der Ukraine, Georgien und Afghanistan – und sie alle eint die Hoffnung auf ein neues Leben.
Knapper Platz: Deswegen wurden in der Erstaufnahme in Schweinfurt auch bereits Zelte wie dieses errichtet.
Foto: Fotos (3): Martina Müller | Knapper Platz: Deswegen wurden in der Erstaufnahme in Schweinfurt auch bereits Zelte wie dieses errichtet.

Wir sind eine der vier etablierten Erstaufnahmen in Bayern“, sagt Maria Antoinette Graber, Leiterin der Erstaufnahme in Schweinfurt. Einen Moment später korrigiert sie sich. „Stimmt nicht, es gibt ja schon zwei mehr.“ Besser lässt sich die Lage nicht zusammenfassen. Immer mehr Flüchtlinge kommen, die Situation ändert sich rasant. Da verliert auch eine Verwaltungsexpertin kurz den Überblick. Seit drei Monaten ist auf einem Teil der ehemaligen amerikanischen Ledward-Kaserne die unterfränkische Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber untergebracht. Als Graber ihre neue Dienststelle ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung