Schweinfurt

bfz Schweinfurt öffnet seine Pforten nach Corona-Lockdown wieder

Nach knapp zweimonatiger Zwangspause nehmen die Beruflichen Fortbildungszentren der bayerischen Wirtschaft (bfz) Schweinfurt mit den Außenstellen in Bad Kissingen, Bad Neustadt, Haßfurt und Ebern am kommenden Montag ihren Präsenzbetrieb teilweise wieder auf. "Auch wenn Hygieneplan und Social Distancing das Gebot der Stunde sind: Wir freuen uns, unseren Kunden und Kursteilnehmern wieder persönlich zur Verfügung stehen zu können", wird Standortleiter Stephan Zeller in einer Pressemitteilung zitiert.

"Entsprechend der Vorgabe der Bundesagentur für Arbeit starten wir zunächst mit abschlussorientierten Angeboten wie Berufsausbildungen, Umschulungen oder Teilqualifizierungen", sagt stellvertretende Leiterin Pasqualina Leone. Händedesinfektion, 1,5 Meter Mindestabstand in den Seminarräumen und Mund-Nase-Schutz in den Begegnungsbereichen dienen als Schutzmaßnahmen.

"Ins Auge fassen wir auch die Kombination von digitalem und Präsenzunterricht", berichtet Digitalisierungsbeauftragte Ulrike Kleinhenz, die auch für die Außenstelle in Bad Neustadt verantwortlich ist. 

Mit virtuellen Angeboten hat das bfz Schweinfurt, eine Tochtergesellschaft des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw), in den letzten Wochen sehr gute Erfahrungen gemacht. Wo immer möglich, wurde auf digitalen Unterricht umgestellt. Für die rund 150 bayerischen bbw-Standorte sind mittlerweile rund 400 000 eLearning-Kurse eingerichtet. Damit sind 2,5 Millionen Lernstunden online verfügbar. Auf den bbw-Plattformen können zeitgleich rund 30 000 Teilnehmer geschult werden.

Zum Angebot zählen Online-Qualifizierungen während der Kurzarbeit in Unternehmen, virtuelle Klassenzimmer auch für Teilnehmer klassischer Bildungsmaßnahmen, Sozialarbeit und individuelle Förderung junger Menschen über das Internet.

"Die Beschulung unserer Schüler in der Berufsfachschule für Pflegeberufe stellt uns vor große Herausforderungen, weil Quarantänerichtlinien zwischen Unterricht in der Schule und Praxis in den Einrichtungen einzuhalten sind. In enger Abstimmung mit der Regierung von Unterfranken und in einem sehr guten Zusammenspiel mit den Einrichtungen schaffen wir diesen Spagat", sagt Schulleiterin Katrin Schor.

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