Dingolshausen

MP+Brauerei Hümmer: Vor 40 Jahren gab's den letzten Bier-Sud

Die Dingolshäuser Brauerei braute im Schichtbetrieb, exportierte bis nach Hamburg und war bekannt für ihre Sortenvielfalt. Frühere Mitarbeiter erzählen, warum es zu Ende ging.
Erinnerungsfoto mit aktuellem Corona-Abstand: Andreas Heger (von links), Wilfried Zachmann, Rudolf Zehner und Johannes Kram stehen mit Brauerei-Relikten, wie alten Bierkrügen und Bierkästen, vor dem ehemaligen Labor der Brauerei Hümmer in Dingolshausen.
Foto: Gerald Effertz | Erinnerungsfoto mit aktuellem Corona-Abstand: Andreas Heger (von links), Wilfried Zachmann, Rudolf Zehner und Johannes Kram stehen mit Brauerei-Relikten, wie alten Bierkrügen und Bierkästen, vor dem ehemaligen Labor der Brauerei Hümmer in Dingolshausen.

Im Mai 1981, also vor vier Jahrzehnten, schloss die weit über die Grenzen von Dingolshausen hinaus bekannte Brauerei Hümmer ihre Pforten. Einer, der dort an der Entstehung von gutem Bier beteiligt war, ist Rudolf Zehner. Er kann sich noch gut an die damalige Zeit erinnern.Beim Termin mit ihm fängt er sogleich das Erzählen an. "Wir hatten in Spitzenzeiten bis zu 37 Sude pro Woche", erinnert sich der ehemalige Brauer. Er kam im Jahr 1965 nach seiner Ausbildung als Brauer und Mälzer nach Dingolshausen zur Brauerei Hümmer. "Oft ging es schon am Sonntag los", sagte er.

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