Poppenhausen

Bücherei und Seniorenbeirat präsentieren positive Bilanzen

Die Familienbücherei Poppenhausen stößt an ihre (räumlichen) Grenzen. Ulrich Müller, der Leiter der Bücherei, stellte dem Gemeinderat nun die Bilanz für das vergangene Jahr vor.

Über 800 Stunden ehrenamtlicher Arbeitet wurden vom Team geleistet, rund 8300 Medien befinden sich derzeit im Bestand. Gegen den allgemeinen Trend wuchs die Bücherei und konnte ein Plus an Kunden und  geliehenen Medien verbuchen. Die Bücherei selbst befindet sich im Wandel. In den nächsten Jahren, so Müller, werde man sich verändern müssen, sich mehr zum Treffpunkt, wahrscheinlich auch mehr zum Veranstaltungsraum, entwickeln müssen. Müller zählte als Gründe die vielfältigen Möglichkeiten des Internets auf.

Seniorenbeirat: erstmals Spiele-Nachmittage

2019 war für den Seniorenbeirat ein eher "normales Jahr". Manfred Breitenbach berichtete von den Aktivitäten des Beirats, vom gemeinsamen Ausflug, der von vielen Senioren aus der Gemeinde jährlich herbeigesehnt wird, vom erstmals durchgeführten Repair-Café im Feuerwehrhaus, von der Nachbarschaftshilfe und vom Seniorenbus. Der Bus pendelt seit Jahren – weiterhin unfallfrei – von den Haltepunkten zu den Geschäften und ermöglicht so auch betagten Bürgern den Zugang zu Metzgerei, Bäckerei und Discounter. Kurz streifte Breitenbach die Situation in Bergrheinfeld, wo der Beirat breiter aufgestellt ist. 2020 wird der Seniorenbeirat erstmals zu Spiele-Nachmittagen einladen und auf rege Beteiligung aus den Ortsteilen setzen.

Eigentlich kam der Bauantrag nur zu früh: Der erste Antragsteller für ein Eigenheim im Neubaugebiet Sandleite musste deshalb von Vorschriften des derzeit gültigen Bebauungsplanes befreit werden. In der Neufassung, die bereits verabschiedet wurde, sind diese Einschränkungen schon aufgehoben. Es stimmten alle Räte für den Antrag in der vorgelegten Form.

Die Gemeinde hilft mit einem Zuschuss dem TSV Kützberg. Dort müssen nach einem Wasserschaden die Umkleiden der Tennisspieler wieder in Stand gesetzt werden. Auf 20 000 Euro schätzt der Sportverein die Kosten. Das Gemeindeparlament gewährte einen Zuschuss von 7,5 Prozent, deckelte aber die Höchstfördersumme auf die vorgegebene Schätzung.

Rund 30 000 Euro kostet der Glasfaseranschluss für das Rathaus. Nur einen Bruchteil muss die Gemeinde selbst tragen, 90 Prozent können über Fördermittel angesetzt werden. Alle Gemeinderäte stimmten für die Auftragsvergabe an die Telekom.

Einheitliche Wegweiser in allen Ortsteilen

Einheitliche Wegweiser sollen in allen Ortsteilen aufgestellt werden. Diese schon länger ins Auge gefassten Überlegungen brachte Ludwig Nätscher in die Diskussion ein. Er möchte damit gewährleisten, dass man beispielsweise auch die Familienbücherei besser finden kann. Walter Schmitt wünscht sich eine Hinweistafel von der Kützberger Kirche zum Friedhof. Franz-Josef Sittler forderte die Gemeinde auf, ein "30er-Schild" in Hain höher zu hängen.

Die Kützberger Feuerwehr erhält eine Tragkraftspritze. Diesen Beschluss aus nichtöffentlicher Sitzung gab Bürgermeister Ludwig Nätscher zum Ende der Beratungen bekannt. Auch den Auftrag für die EDV-Ausstattung der Schule hatte der Gemeinderat nichtöffentlich vergeben.

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