Kronungen

Bürgerbeteiligung für „neue Mitte“ läuft an

Die "alte Schule" in Konungen. Hier können sich am 14. November alle Bürger über die geplante Sanierung des Gebäudes und die Umgestaltung der unmittelbaren Umgebung informieren.
Foto: Hans-Peter Hepp | Die "alte Schule" in Konungen. Hier können sich am 14. November alle Bürger über die geplante Sanierung des Gebäudes und die Umgestaltung der unmittelbaren Umgebung informieren.

Am 14. November lädt die Gemeinde Poppenhausen interessierte Bürger aus Kronungen in die "alte Schule" ein. Das Projekt "neue Mitte Kronungen" stand bei der Bürgerversammlung vor knapp 50 Bürgern im Mittelpunkt. Das Gelände rund um die Schule soll neu gestaltet werden, dazu zählt unter anderem auch der nahe Spielplatz. Im Gebäude wird die Kirche die bisherigen Räume behalten, die KJLB könnte dort eine neue Heimat finden. Die Dorfgemeinschaft Kronungen – der Zusammenschluss der Vereine und Initiativen des Ortes –  hatte Thomas Groganz als Vertreter für die Gespräche nominiert. Zu einem ersten Vorgespräch lädt die Gemeinde nun die Kirchenstiftung, Thomas Groganz und Vertreter der KJLB ein.

Die Dorfgemeinschaft hatte ihre Stellung zur geplanten Umgestaltung  deutlich gemacht und ihren Wunsch, maßgeblich an der "neuen Mitte" mitzuarbeiten. Bürgermeister Ludwig Nätscher und Geschäftsleiter Thomas Hahn nahmen die sachlich vorgetragenen Argumente in ihre Überlegungen mit auf.

Werner Göbel, Kronungens Gemeinderat, lobte nach der Bürgerversammlungen die "junge Führung der Dorfgemeinschaft" und die Gemeinde gleichermaßen. Er nannte die Veranstaltung eine anspruchsvolle und beinahe ideale Bürgerversammlung.

Das Thema Suedlink wurde auch in Kronungen diskutiert. Wie in den anderen Bürgerversammlungen auch, nannte Bürgermeister Ludwig Nätscher den ihm bekannten Stand der Dinge. Danach werde die Erdverkabelung in einem Korridor von jeweils 500 Metern rechts und links der Autobahn A71 erfolgen.

Da die Gemeinde in Kützberg von einem hinterlegten Vorkaufsrecht Gebrauch macht, wurde seitens der Bürger diskutiert, ob diese Regelung für die ganze Gemeinde gelte. Die Rathausvertreter zeigten auf, dass man dieses Instrument nur für einzelne Projekte nutze. Außer in Kützberg, so Thomas Hahn, gebe es im Umfeld des Kindergartens in Maibach ein weiteres hinterlegtes Vorkaufsrecht.

Damit Jugendliche und junge Erwachsene auch am Abend und am Wochenende die "Events" in der Stadt besuchen können, wünschten sich die Kronunger eine ÖPNV-Lösung für diese Tage und monierten, dass man bei einer Fahrt mit Bahn und Bus zwei unterschiedliche Tickets kaufen müsse.

Die Idee neben der bewährten Bürgerversammlung für Senioren auch ein Treffen der Rathausspitze mit Kindern und jugendlichen anzubieten, traf auf offene Ohren. Man werde dies für die kommende Zeit im Hinterkopf behalten und auch umsetzen, meinte Thomas Hahn.

Darüber hinaus monierten die Kronunger, das Straßenlampen nicht die Wege beleuchten könnten, weil Äste und Blätter dies verhindern; wünschten sich, dass seitens Gemeinde die Grünflächen in den "Extrem-Sommern" häufiger gegossen werden und dass einige Nebenstraßen "Richtung" Wern dringend saniert werden müssten.

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