Schonungen

Chori-Veehen luden zum Konzert

Veeh-Harfenklänge erfüllten die evangelische Kirche am Nachmittag des Gemeindefestes und schenkten den Besuchern eine besinnliche Auszeit.
Foto: Rita Steger-Frühwacht | Veeh-Harfenklänge erfüllten die evangelische Kirche am Nachmittag des Gemeindefestes und schenkten den Besuchern eine besinnliche Auszeit.

„Geh aus mein Herz und suche Freud“ mit diesem geistlichen Sommerlied von Paul Gerhardt, veröffentlicht das erste Mal 1653, eröffnete das Musikensemble „Die Chori-Veehen“ ihr nachmittägliches Konzert am evangelischen Gemeindefest.

„Musik ist Ausdruck von Emotionen und ein gutes Medium für die Glaubensverkündigung“, betonte Andreas Duft bei seiner Begrüßung. Der Pfarrer der evangelischen Christusgemeinde Schonungen hob hervor, dass die „Chori-Veehen“ seit mehreren Jahren schon Taizé-Gebet, Adventskonzert und das alljährliche Gemeindefest musikalisch mitgestalten. Im Sommer diesen Jahres übernahm die Gruppe zum ersten Mal die musikalische Begleitung eines Sonntagsgottesdienstes. Gegründet wurde das Ensemble vor einigen Jahren vom ehemaligen Pfarrer der evangelischen Gemeinde in Schonungen Marcus Döbert. Er hat inzwischen eine Pfarrstelle in Bad Kissingen übernommen, betreut aber noch heute die etwa ein Dutzend Musiker zählende Veeh-Harfen-Gruppe.

In seiner Begrüßungsansprache stellte Pfarrer Andreas Duft das vielfältige musikalische Angebot in den Gottesdiensten und Veranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinde von Schonungen vor. Der Klang unterschiedlicher Instrumente komme hier in der Kirche zu Gehör: „Das macht unsere Welt bunt und voll“. Als weitere Beispiele nannte er den Posaunenchor und die Kirchenband, die den Familiengottesdienst am Gemeindefest mit festlichen Weisen bereichert haben.

Das von den Chori-Veehen am Gemeindefest präsentierte Repertoire umfasste neben anderem Liedgut geistliche Lieder wie Amazing Grace oder das Irische Segenslied. Die vorgetragenen Melodien gaben den Besuchern Impulse zur Ruhe und zum Nachdenken.

Das Konzert war Teil des Gemeindefestes der Schonunger evangelischen Kirchengemeinde, das unter dem Motto „Von der Kunst des Weglassens – das Wesentliche erblicken“ stand. Dieses Motto griffen auch die weiteren Angebote des Festes auf. Die Schonunger Künstlerin Dorothee Wittmann-Klemm zeigte in Bildern mit japanischer Tuschmalerei, wie eine Reduktion auf das Wesentliche die Aussagekraft einer bildlichen Darstellung erhöhen kann. Susanne Krumm lud die Besucher ein, auf kleinen Baumscheiben das für einen jeden Wesentliche darzustellen. Auch der Gottesdienst zur Eröffnung des Festes stand unter diesem Gedanken. So präsentierten die Konfirmanden der Gemeinde sich mit dem, was für sie das Wesentliche ist. Dabei konnten die Gottesdienstbesucher die unterschiedlichsten Begabungen bei den Jugendlichen, sei es sportlicher, tänzerischer oder musikalischer Art, erleben.

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