Schweinfurt

Coronakrise und die Kultur: SPD erzwingt in Schweinfurt Sitzung

Vor kurzem sorgte die Absage der Schul- und Kulturausschusssitzung mangels Themen in der lokalen Politik für Aufregung. Warum nun eine neue Sitzung beantragt wurde.
Dunkle Wolken über dem Schweinfurter Rathaus: Nachdem Oberbürgermeister Sebastian Remelé die Schul- und Kulturausschusssitzung am 24. Juni mangels Themen abgesagt hatte, rumorte es hinter den Kulissen. Nun sorgt ein fraktionsübergreifender Antrag für eine neue Sitzung für Aufsehen.
Dunkle Wolken über dem Schweinfurter Rathaus: Nachdem Oberbürgermeister Sebastian Remelé die Schul- und Kulturausschusssitzung am 24. Juni mangels Themen abgesagt hatte, rumorte es hinter den Kulissen. Foto: Jens Drescher
Es ist, höflich formuliert, kein Ruhmesblatt für Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU), Schulreferent Jürgen Montag und Kulturamtsleiter Christian Kreppel: Nachdem die Sitzung des Schul- und Kulturausschusses am 24. Juni nach offizieller Verlautbarung der Verwaltung "mangels Themen der Fachabteilungen" abgesagt worden war (wir berichteten), hat sich nun eine große Gruppe Stadträte auf Initiative des SPD-Fraktionsvorsitzenden Ralf Hofmann zusammen getan und eine neue Sitzung des Ausschusses beantragt. Insbesondere die SPD hatte die ursprüngliche Absage kritisiert.Das Thema ist aus mehreren Gründen brisant.