Euerbach

Damit auch kleine Projekte Förderung erhalten

Mit Mitteln aus dem Regionalbudgets wurde auch in Euerbach der "Lieblingsplatz" an den "Lärchli" oberhalb des Ortes mitfinanziert, wie Bürgermeisterin Simone Seufert hier zeigt.
Foto: Seufert | Mit Mitteln aus dem Regionalbudgets wurde auch in Euerbach der "Lieblingsplatz" an den "Lärchli" oberhalb des Ortes mitfinanziert, wie Bürgermeisterin Simone Seufert hier zeigt.

Den Startschuss für Förderanträge in ihrem Regionalbudget für 2021 hat die Allianz Oberes Werntal gegeben. Wer als Gemeinde, Organisation, Verein oder Privatperson in einer der zehn Allianzgemeinden ein Kleinprojekt bis 20 000 Euro in diesem Jahr plant, kann dafür Förderung erhalten. Diese steht derzeit aber noch unter dem Vorbehalt der Bewilligung durch das Amt für Ländliche Entwicklung.

Mit dem Regionalbudget werden solche Gemeinden gefördert, die sich – wie die Mitgliedskommunen der Allianz Oberes Werntal – im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammengeschlossen haben. Wie Allianzmanagerin Eva Fenn in Euerbach informierte, können ab sofort bis zum 31. März die Projektanträge aus den Allianzgemeinden Bergrheinfeld, Dittelbrunn, Euerbach, Geldersheim, Niederwerrn, Oerlenbach, Poppenhausen, Wasserlosen, Waigolshausen und Werneck bei der Gemeinde Dittelbrunn eingereicht werden. Diese übernimmt die Federführung bei der Abwicklung des Regionalbudgets in diesem Jahr.

Insgesamt steht der Allianz ein Budget von 100 000 Euro zur Verfügung. Förderfähig sind öffentliche, gemeinschaftliche oder private Kleinprojekte mit maximal 20 000 Euro Gesamtausgaben. Die Fördersumme kann bis zu 80 Prozent, maximal aber 10 000 Euro betragen.

Eingereichte Projekte müssen bis Herbst umgesetzt werden

Gefördert werden Projekte, die dazu beitragen, gleichwertige Lebensverhältnisse für Stadt und Land zu schaffen, einschließlich einer erreichbaren Grundversorgung sowie von attraktiven und lebendigen Ortskernen. Zuschüsse gibt es auch für Projekte, die die Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes berücksichtigen, die einen Beitrag zur demografischen Entwicklung oder zur Digitalisierung leisten.

Zweck der Kleinprojekte sollte sein, das Obere Werntal als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln. Umgesetzt werden muss das eingereichte Projekt bis zum Herbst.

Förderfähig sind beispielsweise Kleinprojekte zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements, zur Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene, für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung.

Aus dem Regionalbudget des vergangenen Jahres haben die zehn Allianzgemeinden beispielsweise sogenannte "Lieblingsplätze" mitfinanziert: An attraktiven Stellen mit Aussicht, mit Wander- oder Radwegeanschluss wurde eine Holzliege oder eine Bank sowie einer Stele in Rostoptik mit der Aufschrift "Lieblingsplatz Oberes Werntal" aufgestellt.

Formulare für die Einreichung eines Kleinprojektes gibt es unter www.oberes-werntal.de

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