Gerolzhofen

Das Geomaris macht ab Montag die Schotten dicht

Der von Berlin angeordnete Lockdown hat auch Auswirkungen auf öffentliche Einrichtungen in Gerolzhofen und Umgebung.
Das Geomaris in Gerolzhofen hat an diesem Wochenende letztmalig geöffnet.
Foto: Holger Leue | Das Geomaris in Gerolzhofen hat an diesem Wochenende letztmalig geöffnet.

Entsprechend den Anordnungen wird das Geomaris ab Montag geschlossen, bestätigt der Gerolzhöfer Bürgermeister Thorsten Wozniak. Für die Belegschaft wird Kurzarbeit beantragt. Für die Inhaber von Jahreskarten gilt wieder die Regelung wie beim ersten Lockdown: Der Zeitraum der jetzigen Schließung wird an die Geltungsdauer der Karte hinten angehängt. "Wir wollen unsere Gäste ja nicht verärgern oder verschrecken."

"Schade, dass es so weit kommen musste", bedauert Wozniak. Nach dem ersten Lockdown sei es im Geomaris von Woche zu Woche immer besser gelaufen, die Hygiene-Konzepte hätten gegriffen und die Badegäste hätten dies auch gewürdigt. "Die erneute Schließung trifft uns hart", so der Bürgermeister. Aber die Gesundheit der Bevölkerung gehe vor.

Noch Unklarheiten

Wie es im Jugendhaus weitergeht, ist noch unklar. Genaue Bestimmungen aus München fehlen noch und werden erst für diesen Sonntag oder Montag erwartet. Montags ist das Jugendhaus sowieso geschlossen. Thorsten Wozniak geht aber davon aus, dass die kommunale Einrichtung auch danach ab Dienstag mutmaßlich geschlossen bleiben wird.

Gleiches gilt auch die Volkshochschule. Auch hier fehlen - Stand Freitagmittag - noch die entsprechenden Anweisungen. Wozniak geht aber auch hier davon, dass die vhs im Zweifel ihren Betrieb einstellen wird. Geöffnet bleibt allerdings die Gerolzhöfer Stadtbibliothek. Denn Bibliotheken und Archive sind diesmal ausdrücklich vom Lockdown ausgeschlossen. 

Museen schließen

Ab sofort geschlossen sind hingegen die städtischen Museen in Gerolzhofen: das Stadtmuseum im Alten Rathaus und das Museum "Kunst und Geist der Gotik" in der Johanniskapelle. Bei beiden Häusern beginnt somit die Winterpause früher als geplant. Die Museen werden frühestens Ende Februar erst wieder öffnen.

In der Johanniskapelle werden die beiden noch stehenden Sonderausstellungen zu den Projekten "Kunst geht fremd" und "Ruhe bitte! Die Stille hat das Wort" jetzt doch abgebaut. Damit hat sich die Hoffnung nicht erfüllt, bei einem Nachlassen der Corona-Pandemie mit dem unterbrochenen Rahmenprogramm der "Stille"-Ausstellung fortfahren zu können. Die umfangreichen Organisationsarbeiten waren letztlich vergebens.

Geänderte Öffnungszeiten

Die Tourist-Information im Alten Rathaus geht jetzt auch in den "Winterbetrieb" über. An den Öffnungszeiten während der Woche ändert sich nichts. Allerdings ist nun nur noch samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet, an den Sonntag bleibt das Alte Rathaus geschlossen.

Bereits ab dem 30. Oktober hat das Steigerwald-Zentrum in Handthal geschlossen. Die Schließung wird wegen der Corona-Pandemie den gesamten November aufrecht gehalten. Ob im Dezember wieder geöffnet wird oder doch später, steht noch nicht fest und wird noch bekanntgegeben.

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