Gerolzhofen

Das Gerolzhöfer Amtsblatt als elektronische Post?

Kann das Amtsblatt kostenlos per E-Mail versandt werden? Dies möchte die CSU geklärt wissen. Eine weitere Anfrage drehte sich um den Spielplatz an der Volkachbrücke.
Kommt das Gerolzhöfer Amtsblatt bald per Mail? Eine entsprechende Anfrage hat die CSU-Fraktion im Stadtrat gestellt. 
Kommt das Gerolzhöfer Amtsblatt bald per Mail? Eine entsprechende Anfrage hat die CSU-Fraktion im Stadtrat gestellt.  Foto: Catherine Waibel

Das offizielle Amtsblatt der Stadt Gerolzhofen erscheint alle 14 Tage und wird derzeit von einem privaten Verteildienst in die Haushalte gebracht. Dabei gibt es aber hin und wieder Probleme, hat die CSU im Gerolzhöfer Stadtrat festgestellt.

Oftmals werde das Amtsblatt gemeinsam mit stapelweise Werbe- und Prospektmaterial in die Briefkästen gesteckt und gehe dabei manchmal in der Papierflut unter, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Burkhard Wächter in der jüngsten Stadtratssitzung. Zum anderen gebe es einige abseits gelegene Anwesen, wo das Amtsblatt überhaupt nicht verteilt werde. Dabei sei das Amtsblatt für alle Bürgerinnen und Bürger wichtig, weil dort amtliche Nachrichten und Mitteilungen, teils auch mit Fristsetzungen, sowie Veranstaltungen angekündigt werden.

Die CSU regt deshalb an, dass die Stadt die Möglichkeit prüft, ob das Amtsblatt nicht auch über einen kostenlosen E-Mail-Versand verteilt werden kann. Die Verwaltung solle die technischen Voraussetzungen eruieren und die möglichen Kosten ermitteln, sagte Wächter. Bürgermeister Thorsten Wozniak nahm den Antrag entgegen und versprach eine Prüfung.

Spielplatz ist abgeräumt

Bei einer zweiten Anfrage der CSU ging es um den Spielplatz an der Volkachbrücke gegenüber des Kriegerdenkmals. Dort haben seitens der Stadtgärtnerei massive Grünschnittarbeiten stattgefunden, die Spielgeräte sind derzeit abgebaut. Wächter wollte wissen, was die Stadt hier vorhabe.

Bürgermeister Wozniak bestätigte, dass dieser Spielplatz momentan nicht zu nutzen ist. Eltern mit kleinen Kindern sollten auf andere Spielplätze ausweichen. In absehbarer Zeit werde der Bauausschuss sich bei einer Begehung mit den städtischen Spielplätzen beschäftigen, kündigte Wozniak an. Dabei werde es auch um die Fragen gehen, wie man die Spielplätze aufwerten und ob der eine oder andere Platz nicht ersatzlos wegfallen könne.

Einen entsprechenden Antrag hatte die CSU-Fraktion bereits vor rund zwei Jahren gestellt. Nach dem Willen der CSU sollen kaum genutzte Spielflächen einer anderen Nutzung - unter Umständen auch einer Wohnnutzung - zugeführt werden. Mit dem Erlös aus den Grundstücksverkäufen sollen dann die verbleibenden Spielplätze aufgewertet werden. Im Gespräch ist auch die Schaffung eines großen zentralen, attraktiven Spielgeländes.

Regelmäßig Probleme

Um den von Burkhard Wächter angesprochenen Spielplatz neben der Volkachbrücke hat es in der Vergangenheit mehrfach Diskussionen gegeben. Durch den starken Bewuchs war der Platz von allen Seiten kaum einsehbar und wurde von Jugendlichen und Heranwachsenden für nächtliche Treffs genutzt. In sozialen Netzwerken wurden Fotos veröffentlicht, die wilde Müllablagerungen am Spielplatz zeigen. Es wurden dort sogar Einwegspritzen gefunden. 

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