GEROLZHOFEN

Der Besucher kann bar und elektronisch zahlen

Das Foyer im neuen Bad: So soll der Eingangsbereich des Geomaris nach den Plänen von Bauconzept aussehen. Natürlich fehlen auf dieser nüchternen Animation noch Accessoires wie Blumen.
Foto: Quelle: Stadtbauamt | Das Foyer im neuen Bad: So soll der Eingangsbereich des Geomaris nach den Plänen von Bauconzept aussehen. Natürlich fehlen auf dieser nüchternen Animation noch Accessoires wie Blumen.

Wer künftig sein Eintrittsgeld im Geomaris entrichtet, kann das bar oder mit einer Barcode-Karte tun. Das entschied der Stadtrat in seiner abschließenden Geomaris-Diskussion am Montag. Auch Heinz Lorz rückte von seinem Vorstoß ab, alles auf elektronischem Weg machen zu wollen. Bei der Eröffnung des Wonnemar in Marktheidenfeld hatte er sich erklären lassen, dass Missbrauch leicht möglich ist, wenn Leistungen auf eine leere Karte geladen werden und erst beim Verlassen des Bades gezahlt wird. In Gerolzhofen könnten Nutzer sich zum Beispiel leicht über die Volkach aus dem Bad stehlen, ohne zu bezahlen.

Im neuen Geomaris soll das Bezahlen genau andersherum laufen. Der Besucher lädt sich ein Guthaben auf seine Karte, von der Leistungen vom Eintritt bis zum Cafeteria-Besuch abgebucht werden.

Am Ende kann er entscheiden, ob er sich das Restguthaben auszahlen oder es für den nächsten Besuch auf der Karte stehen lässt. So schlug es Dietmar Röder vor. Für diese Lösung ist auch Betriebsleiter Wolfgang Schulz. Andernfalls müsste man die Nutzung von Hallen- und Freibad trennen, was nicht im Sinne der Konzeption sei. Das gewählte Kassen- und Zahlungssystem erfordere auch nicht mehr Personal und sei in der Anschaffung kostengünstiger.

Auf seine Frage von Thorsten Wozniak sagte Stadtbaumeister Jens Pauluhn, gerade bei Schülern wäre es besser, sie mit einem geringen Betrag an Bargeld für Eintritt und Cafeteria auszustatten als mit einer Karte, auf die vielleicht 50 Euro gebucht sind.

Beim Angebot der Cafeteria setzte sich Eva Maria Ott dafür ein, die Speisekarte nicht allzu einfach zu halten. „Es sollte nicht nur Pommes und Currywurst geben, sondern auch mal einen Salat oder ein Schnitzel.“ Heinz Lorz zur Befürchtung Otts, die Küche könnte dafür zu klein sein: Auch die Küche des Wonnemar hat nur 23 Quadratmeter.

Zur Raumaufteilung: Cafeteria, Verwaltungsbereich und Kassenanlage werden eine zentrale Lage zwischen der großen und kleinen Badehalle haben, wie vom Planer Bauconzept vorgesehen. Der Durchgang zwischen den beiden Hallen verläuft zwischen Liegebereich und Cafeteria und wird weitgehend offen bleiben. Thomas Zink ist nach wie vor der Meinung, zumindest die Cafeteria weiter nach Osten zu verlegen, gab aber zu verstehen, dass er sich insgesamt nicht gegen den Entwurf stelle. Zink, der lange Zeit große Skepsis gegen Sanierung und Teilneubau in der geplanten Form gezeigt hatte, stimmte schließlich doch für die Maßnahme.

Zum Stadtratsbeschluss gehört es auch, dass das Bad ein Familienbad zu erschwinglichen Preisen bleiben soll. Die Wasserfläche bleibt, auch wenn die bisherigen Becken anders zugeschnitten und teilweise an ganz anderen Orten zu finden sind.

Den Bau des Kindergartens St. Regiswind stellte Burkhard Wächter als gutes Beispiel für Kosteneinhaltung dar. Hier werde eine Punktlandung erreicht. Wächter erinnerte daran, dass die Schwimmbadsanierung 1990 mit fünf Millionen Euro kalkuliert war und 1992 mit zwölf Millionen abschloss.

So eine Punktlandung wie im Kindergarten gelinge nicht immer, doch sei das Planungsbüro aufgefordert, die Kalkulation einzuhalten, sagte dazu Zweiter Bürgermeister Erich Servatius.

Es geht weiter: Für die Jugend – hier bei einer Kinovorführung im Bad – wird im Geomaris ab dem Winter 2014/15 viel geboten.
Foto: Geomaris | Es geht weiter: Für die Jugend – hier bei einer Kinovorführung im Bad – wird im Geomaris ab dem Winter 2014/15 viel geboten.
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