Ettleben

Der Ettlebener Kindergarten-Neubau liegt im Zeitplan

Richtfest gefeiert werden konnte vergangene Woche beim Kindergarten-Neubau in Ettleben. In der jüngsten Gemeinderatssitzung war dies Anlass für einen Zwischenbericht von Architekt Benedikt Gerber.

Entstehen wird am südlichen Ortsrand demnach "ein schöner, großen Kindergarten" für zwei Regelgruppen und zwei Krippengruppen. Das Dach der ersteren wird mit Photovoltaik bestückt, der Krippenbereich bekommt ein Gründach, wie Gerber ausführte.

Derzeit liege der Bau 105 000 Euro über der Kostenschätzung, was einer Mehrung von 2,8 Prozent entspreche. Angesichts der aktuellen Situation auf dem Bau sei dies "sehr ordentlich", zumal 75 Prozent der Ausschreibungen bereits erfolgten. Neben den Kosten stimme auch der Zeitplan, da alle Firmen sehr gut mitspielten. Wenn es weiter so gut laufe, könnte ein etwas früher Einzug schon zum nächsten Kindergartenjahr gelingen, sagte Gerber "ohne etwas zu versprechen".

Nachdem beim Eingang eine Schmutzschleuse gewünscht ist, rutscht der Spielflur vor den Mehrzweckraum. Auf Vorschlag des Architekten soll dieser jetzt zum Spielen genutzte Bereich durch zwei Oberlichter mehr Helligkeit bekommen. Der Gemeinderat nahm die Informationen zur Kenntnis.

Anträge auf Verlängerung

Schon seit Jahren sichert auch Werneck mit der Landkindergartenregelung den Betrieb von Kindertageseinrichtung, wenn diese von weniger als 25 Kindern besucht werden. Die Kindergärten bekommen dann eine erhöhte Förderung, die von Gemeinde und Freistaat zu gleichen Teilen übernommen wird.

Aktuell haben Egenhausen, Schleerieth, und Vasbühl noch eine Anerkennung bis Ende des Jahres. Anträge auf eine Verlängerung um zwei Jahre haben die Kindergärten Egenhausen und Schleerieth bereits gestellt. Bei Mühlhausen und Stettbach gilt die erteilte Anerkennung noch bis Ende 2022.

Jetzt generell bei allen anwenden

Bisher hat der Gemeinderat auf Antrag des jeweiligen Kindergartenträgers eine Anerkennung der Landkindergartenregelung immer für zwei Jahre beschlossen, sofern die Voraussetzungen erfüllt waren. Bei einer Gegenstimme folgte der Rat jetzt dem Vorschlag der Verwaltung, die Landkindergartenregelung generell bei allen Einrichtungen anzuwenden, die die Voraussetzungen erfüllen. Die einzelnen Anträge müssen künftig also nicht mehr im Rat behandelt werden.

Wird während des Kindergartenjahres eine Gruppenstärke von mindestens 25 Kindern erreicht, sei eine Abrechnung nach den tatsächlichen Zahlen möglich. Über eine Online-Plattform habe die Gemeinde bei allen Kindergärten Einsicht in die Betreuungszahlen, die von den Einrichtungen vierteljährlich aktualisiert werden müssen, erklärte Bürgermeister Sebastian Hauck.

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