Die Ringe im Weizen

zeuzleben/Geldersheim Es war an einem heißen Junitag, als Fridolin Beßler wieder einmal ein kleines Flugzeug charterte, um von oben zu schauen, was sich "archäologisch so zeigt". Nichts war zu sehen, die Maschine schon kurz vor der Landung, als es den Landwirt "wie ein Blitz" durchzuckte, wie er es heute beschreibt. In einem Weizenacker im Werntal sah er ganz deutlich helle und dunkle Ringe.

Aufgeregt untersuchte er gleich nach der Landung das Feld bei Geldersheim und entdeckte, dass der Weizen in den hellen Ringen deutlich niedriger stand als im übrigen Feld. Als erfahrener Hobbyarchäologe ahnte Beßler, dass er auf den Überresten von unterirdischen Mauern stand. Aber bevor er an die Öffentlichkeit gehen wollte, brauchte er Gewissheit. Er begann zu forschen. In einem Arbeitsheft des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege über Jagdschlösser von Balthasar Neumann in den Schönbornlanden wurde der Landwirt aus Zeuzleben schließlich fündig.

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