Wipfeld

Ein eigener Raum für die Bürgerbühne

Die Wipfelder Bürgerbühne beantragte bereits im September die Nutzung eines gemeindlichen Raumes für die feste Einrichtung einer "Probebühne" mit Licht- und Tontechnik, Wand- und Bodenverkleidung. Doch die Suche nach einem dauerhaften Raum für Probebetrieb und Aufführungen gestaltete sich schwierig.

Bürgermeister Tobias Blesch führte Gespräche mit verschiedenen Vereinen und besichtigte mit Ratskollegen und den Verantwortlichen der Bürgerbühne verschiedene Räume von der alten Schule über den Rathauskeller bis hin zum Schwesternhaus. Letztendlich kristallisierte sich ein Raum im Keller der von einigen Vereinen genutzten Conrad-Celtis-Schule heraus.

Für die Bürgerbühne der perfekte "ruhige Raum für eine Dauernutzung". Wie der Bürgermeister im Gemeinderat erklärte, waren alle anderen Überlegungen nicht realisierbar, darunter die Schaffung eines multifunktionalen Raumes, der per Belegungsplan von mehreren Vereinen genutzt wird.

Die angesprochenen Vereine waren zwar zu einer temporären Überlassung von Räumlichkeiten bereit, aber nicht als dauerhafte Lösung. Und die braucht die Bürgerbühne aus Gründen der Planungssicherheit, wie Vorstandsmitglied Stefan Baumgärtner bestätigte. Ursprünglich war eine Nutzung des aktuell nicht dauerhaft belegten Kellerraums durch den Jugendtreff im Gespräch, wie Nicole Weidinger nachfragte, doch das wurde bis dato nicht umgesetzt. Der Jugendtreff belegt aktuell zwei kleinere Kellerräume.

Sebastian Lother und Stefan Volkmuth warben für einen runden Tisch mit den Vereinen und eine grundsätzliche Lösung der Raumproblematik. Gabriele Brach plädierte für Absprachen zwischen den Vereinen, dazu gehöre auch die Koordination des alljährlichen Rathaussturmes, den die Närrische Vereinigung alljährlich im besagten Kellerraum ausklingen lässt. Abschließend stimmte das Gremium mit 8:4 Stimmen für den Antrag der Bürgerbühne, die sich über die damit ausgedrückte Wertschätzung für ihren jungen Verein freuen darf.

Grünes Licht für Renovierung

Grünes Licht gab es auch für die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis zur geplanten Renovierung der Kirchenfenster.

Vertagt wurde dagegen die Entscheidung über die  Erneuerung der Trinkwasserleitung im Zuge der ÜZ-Kabelverlegung in der Obereisenheimer Straße. Hier sind drei unterschiedlich teure Verfahren möglich, und so wünschte sich der Gemeinderat eine fachliche Erläuterung der drei möglichen Varianten (Horizontalspülbohr- oder Berstlining-Verfahren sowie Rohreinzug) –gerne bei einem Vororttermin.

Berthold Braun monierte die  unansehnliche Grünordnung am Sportheim. Dort wurden im Sommer die Tiefbauarbeiten abgeschlossen, die Bepflanzung der Grünflächen und die Anpflanzung zweier Bäume sind aber erst für das Frühjahr 2021 geplant, wie der Bürgermeister erklärte. Die Ausführung werden gemeinsam vom FC Wipfeld und der Gemeinde koordiniert; aus Kostengründen vieles in Eigenleistung.

Etwas lauter diskutierten Berthold Braun und Jochen Schneider über das Verhalten der Schulbusfahrer. Da wohl die Firma Danzberger nicht alle Haltestellen anfährt, warten die Schüler im Kreuzungsbereich Marktplatz/Conrad-Celtis-Straße und wurden dort von einem Schweinfurter Busfahrer in punkto Sicherheitsabstand belehrt. Das regte Braun auf, während es Schneider nicht ganz so dramatisch sah.

Abschließend wurde der Aussichtshügel auf dem höchsten Punkt der Wipfelder Gemarkung, dem Speierberg, thematisiert. Die Erdarbeiten sind fertig, jetzt fehlt laut Blesch noch das "Feintuning". Wie Sebastian Lother vorschlug, wäre ein Warnschild wichtig, dazu könnten Findlinge , so Blesch, das Befahren verhindern.  

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