Wasserlosen

Einwendungen gegen Mobilfunkmast

Auch in seiner zweiten Sitzung tagte der neue Wasserlosener Gemeinderat in der Dr. Maria-Probst-Halle.  

Zunächst gab Bürgermeister Anton Gößmann die vom Gemeinderat festgelegten Aufwandsentschädigungen für die drei Bürgermeister sowie die Ortsbeauftragten bekanntgegeben. Die Beträge belaufen sich auf 500 Euro für den Bürgermeister, 450 Euro für den Zweiten und 225 für den Dritten. Für die Ortsbeauftragten setzt sich die jeweilige Entschädigung aus einem Sockelbetrag von 70 Euro sowie 70 Cent pro Einwohner zusammen.

Ebenfalls schon in der Aprilsitzung war innerhalb des Gremiums die Entscheidung gefallen, die Hebesätze für die Gemeindesteuern auf die Durchschnittssätze in vergleichbaren Gemeinden anzuheben. Die Räte stimmten zu, in der neuen Hebesatzung die Hebesätze für die Grundsteuer A auf 350 Prozent, für die Grundsteuer B sowie die Gewerbesteuer jeweils auf 340 Prozent anzuheben.

Herrschte in der konstituierenden Sitzung noch Uneinigkeit über die Benennung der Verbandsräte für den Wasserzweckverband "Kaistener Gruppe", so benannte der Gemeinderat diese am Mittwoch. Nicht mehr ortsgebunden sollte die Auswahl sein, jedoch erklärte sich Marrhias Kippes (Rütschenhausen) bereit, zu verzichten. Er wurde zum ersten Vertreter der ständigen Mitglieder ernannt. Wasserlosen wird künftig durch Dr. Erwin Schmitt, Günter Veth, Alexander Bonengel, Gerhard Geisbauer, Christian Hofmann, Otto Herterich und Harald Friedrich im Wasserzweckverband vertreten. Als Stiftungsräte für die Bürgerstiftung wurden neben Gößmann Joseph Schneider (Zweiter Bürgermeister), Dominik Zeißner (Dritter Bürgermeister) sowie Diakon Anton Blum benannt.

Zwar wurde der Bauantrag für die Errichtung eines 30 Meter hohen Gittermastes mit einem Aufsatz von zusätzlich fünf Metern für ein Mobilfunkunternehmen zurückgezogen, doch äußerte Martin Heil grundsätzliche Einwendungen gegen den geplanten Standort. Der Platz an der Wülfershäuser Kapelle soll im Rahmen des Allianz-Projektes "Lieblingsplätze" mit einer Bank und einer Hinweis Stele ausgestattet werden und so zum touristischen Anziehungspunkt für die Bevölkerung werden. Diese Einwendungen sollen an den Bauherrn weitergeleitet werden. Gemeinderat Heil erklärt sich auch bereit, bei der Suche nach einem Ersatzstandort behilflich zu sein.

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