Schweinfurt

Fenster und Stühle fliegen aus dem Fenster  - Randalierer eingewiesen

Erst in der Tankstelle randaliert, dann Feuerwerkskörper in der Wohnung gezündet. 25-Jähriger beschäftigt die Polizei mehrere Stunden. 
Stundenlang beschäftigte ein unter Drogeneinfluss stehender 25-Jähriger am Montagnachmittag die Polizei.
Stundenlang beschäftigte ein unter Drogeneinfluss stehender 25-Jähriger am Montagnachmittag die Polizei. Foto: HMB Media/Heiko Becker

Am Montagnachmittag beschäftigte ein 25-Jähriger die Schweinfurter Polizei in der Landwehrstraße mehrere Stunden lang. Auftakt dazu war die Mitteilung an die Polizei, dass der junge Mann in einer nahe gelegenen Tankstelle randaliere.  Als die Polizei eintraf hatte sich der Mann allerdings schon wieder entfernt. Schnell war jedoch ermittelt, was er sich im Verkaufsraum der Tankstelle so alles geleistet hat.

Zunächst habe er versucht eine Wasserflasche im Wert von zwei Euro zu entwenden. Auf den Diebstahl angesprochen sei der Mann ausgerastet und habe damit begonnen mit Gegenständen die ihm zwischen die Finger kamen, um sich zu werfen. Außerdem riss er Plastikabdeckungen ab und warf diese zu Boden. Dann ergriff er die Flucht.

Die Frage wohin der Mann geflohen ist, blieb nicht lange unbeantwortet, denn kurz darauf ging eine neue Meldung bei der Polizei ein. Diesmal wurden mehrere "schussähnliche Knallgeräusche" gemeldet. Außerdem würden Gegenstände, unter anderem der Fernseher und mehrere Stühle, gerade aus einer Wohnung in einen Garten geworfen.

Weitere Einsatzkräfte wurden hinzugezogen und das Gebäude umstellt. Durch das schnelle Eingreifen der Polizei konnte der Verursacher zügig nicht nur ausgemacht, sondern auch festgenommen werden. Wie sich herausstellte handelte es sich um den Mann, der schon in der Tankstelle randaliert hatte.

Keine Waffe gefunden - Knall kam von Feuerwerkskörpern

Die Suche nach einer möglichen Waffe verlief negativ. Die wahrgenommenen Knallgeräusche stammten von gezündeten Feuerwerkskörpern die der Mann in seiner Wohnung abgebrannt hatte. Seinen Hausrat warf er anscheinend willkürlich aus dem Fenster.

Der Mann, so heißt es im Polizeibericht, stand sichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Deshalb wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Dabei legte er "weiteres fremd- und eigengefährdendes Verhalten an den Tag", so die Polizei, was ihm die vorläufige Unterbringung in einem Bezirkskrankenhaus einbrachte.

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