Werneck

FFW bekommt Software für Geräteverwaltung

Braucht die Feuerwehr Werneck eine Software für die Verwaltung des umfangreichen Ausrüstungsbestandes. Eine knappe Mehrheit des Gemeinderates bejahte das und stimmte der Anschaffung zu. Neun Mitglieder des Gremiums konnten die Vertreter der Feuerwehr, Florian Hart und Christian Kullick, in der Gemeinderatssitzung nicht überzeugen.

In einer intensiv geführten Diskussion beharrten die Gegner darauf, dass das bisherige Verwaltungssystem mit Magnetwänden und Excel-Tabellen das ebenso leisten könne und sprachen einer speziellen Geräteverwaltungssoftware einen Mehrwert ab.

Hintergrund ist, dass sämtliche feuerwehrtechnischen Gerätschaften und oftmals auch einzelne Bauteile in regelmäßigen Abständen überprüft werden müssen. Erschwerend hinzu kommen individuelle Prüflisten insbesondere beim großen Atemschutzpool. Außerdem verwaltet die Wernecker Wehr die Fahrzeuge und Pumpen aller zwölf Ortsteilwehren zentral mit.

Software spart Zeit

Deutlich machten die Feuerwehrvertreter, dass eine Digitalisierung diese Arbeit deutlich erleichtere und Zeit spare. Dabei würde die gesamte Ausrüstung mit Barcodes inventarisiert und in einer Datenbank verfasst. Das bisherige Verwaltungssystem sei nicht mehr zeitgemäß, zu fehleranfällig, und es fehle eine Erinnerungsfunktion.

Mit Blick auf die ehrenamtlichen Einsatzkräfte betonte Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl den Sicherheitsaspekt. Verantwortlich für die ständige Einsatzbereitschaft der Ausrüstung sei die Gemeinde als Träger der Feuerwehr.

Der Gemeinderat vergab die Aufträge an die günstigsten Anbieter. Die Software liefert die Firma Metzler Feuerschutz in Würzburg für 13 176 Euro. Hinzu kommen jährliche Lizenz- und Wartungskosten von 1158 Euro. Ersetzt werden auch die zehn Jahre alten PCs der Feuerwehr. Zwei PCs und einen Laptop für den mobilen Einsatz liefert die Firma W+T aus Eßleben für 3674 Euro.

Interesse an E-Carsharing

Informiert wurde von Baumgartl zum Stand des Landkreis-Konzepts zum E-Carsharing, das im Endausbau 38 Fahrzeugstationen in den Gemeinden umfassen soll. Gefragt seien die Gemeinden als Partner im Hinblick auf Parkraum und Ladeinfrastruktur sowie bei der Vermarktung. Für eine Grundauslastung mit sogenannten "Ankermietern" fanden sich in Werneck keine Interessenten, weder bei den Apotheken noch bei der Bezirkseinrichtung und dem Marktkrankenhaus, sagte Baumgartl. Bei einer Gegenstimme meldete der Gemeinderat aber ein "unverbindliches Interesse" an dem Landkreis-Konzept zum E-Carsharing als zukunftsweisende Entwicklung an.

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