Sennfeld

Game-Projekt und Skaterrampe im Blick

In dieser alten Lagerhalle samt Freigelände hinterm Sennfelder Bahnhof ist das Game-Projekt der Gemeinde Sennfeld angedacht. Bürgermeister Oliver Schulze (rechts) hier bei einem Informationstermin vor Ort.
Foto: Gemeinde Sennfeld | In dieser alten Lagerhalle samt Freigelände hinterm Sennfelder Bahnhof ist das Game-Projekt der Gemeinde Sennfeld angedacht. Bürgermeister Oliver Schulze (rechts) hier bei einem Informationstermin vor Ort.

Neue Freizeitmöglichkeiten für die Jugend hat die Gemeinde im Blick. Neben dem großen Game-Projekt für Straßensport und -kultur bemüht sie sich um eine Skaterrampe, informierte Bürgermeister Oliver Schulze in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Beim Regionalbudget beantragte Sennfeld – neben einem gemeinsamen Planetenweg – auch Mittel für eine Mini-Skaterrampe als Kleinprojekt.

Auch die anderen Mainbogen-Gemeinden stellten entsprechende Anträge. Alle Rampen sind aber unterschiedlich und sollen dazu beitragen, dass sich die jungen Leute ortsübergreifend vernetzen, erläuterte auf Nachfrage der Redaktion Allianzmanagerin Ursula Weidinger. Grafenrheinfeld hat bereits im vergangenen Jahr eine solche mit Mitteln des Regionalbudgets aufgestellt.

Als Standort für Sennfeld werde die Sport- und Freizeitanlage ins Auge gefasst, sagte Schulze in der Sitzung. Das sei zu weit vom Dorf weg, meinte Gemeinderätin Helga Jurisch und erinnerte daran, dass schon einmal eine Rampe dort gestanden habe, ohne richtig angenommen zu werden. Ihr Vorschlag: Ein Jugendforum bilden und die jungen Leute entscheiden lassen, was auch Sebastian Tietze unterstützte.

Er nehme den Vorschlag auf, so Schulze, habe aber schon selbst daran gedacht, einen Jugendbeirat zu bilden, mit jungen Leuten und Erwachsenen, die Erfahrung in der Jugendarbeit hätten. Ähnlich dem Senioren- und Behindertenbeirat könnte er Ideen und Konzepte kreieren und in beratender Funktion die Gemeinde unterstützen.

Beim Game-Projekt, bei dem eine Lagerhalle hinterm Sennfelder Bahnhof als coole Location dienen soll, in der Kinder und Jugendliche unter Anleitung und Führung Straßensport und Straßenkultur treiben können, sei man ein Stück weitergekommen, berichtete der Bürgermeister. Über die dänische Betreiberorganisation Game habe er Kontakt zum dänischen Konsulat in München aufgenommen. Das wiederum werde Kontakte zu möglichen dänischen Firmen als potentielle Sponsoren des Streetsport-Projekts vermitteln.

Positive Resonanz sei auch von der Leader-Stelle für Unterfranken gekommen, die die Gelder aus dem Leader-Förderprogramm der Europäischen Union verwaltet, sagte Schulze. Er habe die Game-Idee und das Konzept dort vorgestellt, eine eventuelle Förderung sei ihm signalisiert worden.

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