Werneck

Geldbeutelwäsche für höhere Erzieher-Gehälter

Geldbeutelwäsche für höhere Erzieher-Gehälter       -  (nibo)   Seit Montag streiken die Mitarbeiter der kommunalen Kitas für mehr Geld. Doch nicht nur in Kindergärten sind Menschen nach dem Tarif „Sozial- und Erziehungsdienst“ beschäftigt und deshalb vom Ausgang der Tarifverhandlungen direkt betroffen. In der Region gilt das zum Beispiel für 30 Mitarbeiter der Psychiatrie Werneck und 18 Leopoldina-Angestellte. Bei einer „Aktiven Mittagspause“ der Gewerkschaft Verdi am Wernecker Marktplatz machten am Mittwoch 62 Teilnehmer darauf aufmerksam und erklärten sich gleichzeitig solidarisch mit den Kita-Streikenden. Spontan waren sogar Erzieher der Kindergärten in Werneck und Waigolshausen dazugekommen, um der Forderung „Aufwerten – jetzt!“ Ausdruck zu verleihen. Als symbolischen Akt wuschen einige Teilnehmer ihre leeren Geldbörsen im Brunnen (Foto). Dieser Brauch stammt eigentlich aus dem Fasching, wo an Aschermittwoch die leeren Portemonnaies gewaschen werden, um danach neues Geld hinein zu spülen. Nach Kundgebung und Tango-Musik hatten die Teilnehmer zuvor auch noch an einer Tafel für ihre dringendsten Forderungen abgestimmt. Die meisten Punkt bekam ganz klar die Forderung nach zehn Prozent mehr Lohn.
Foto: Nike Bodenbach | (nibo) Seit Montag streiken die Mitarbeiter der kommunalen Kitas für mehr Geld. Doch nicht nur in Kindergärten sind Menschen nach dem Tarif „Sozial- und Erziehungsdienst“ beschäftigt und deshalb vom Ausgang der Tarifverhandlungen direkt betroffen. In der Region gilt das zum Beispiel für 30 Mitarbeiter der Psychiatrie Werneck und 18 Leopoldina-Angestellte. Bei einer „Aktiven Mittagspause“ der Gewerkschaft Verdi am Wernecker Marktplatz machten am Mittwoch 62 Teilnehmer darauf aufmerksam und erklärten sich gleichzeitig solidarisch mit den Kita-Streikenden. Spontan waren sogar Erzieher der Kindergärten in Werneck und Waigolshausen dazugekommen, um der Forderung „Aufwerten – jetzt!“ Ausdruck zu verleihen. Als symbolischen Akt wuschen einige Teilnehmer ihre leeren Geldbörsen im Brunnen (Foto). Dieser Brauch stammt eigentlich aus dem Fasching, wo an Aschermittwoch die leeren Portemonnaies gewaschen werden, um danach neues Geld hinein zu spülen. Nach Kundgebung und Tango-Musik hatten die Teilnehmer zuvor auch noch an einer Tafel für ihre dringendsten Forderungen abgestimmt. Die meisten Punkt bekam ganz klar die Forderung nach zehn Prozent mehr Lohn.

Seit Montag streiken die Mitarbeiter der kommunalen Kitas für mehr Geld. Doch nicht nur in Kindergärten sind Menschen nach dem Tarif „Sozial- und Erziehungsdienst“ beschäftigt und deshalb vom Ausgang der Tarifverhandlungen direkt betroffen. In der Region gilt das zum Beispiel für 30 Mitarbeiter der Psychiatrie Werneck und 18 Leopoldina-Angestellte. Bei einer „Aktiven Mittagspause“ der Gewerkschaft Verdi am Wernecker Marktplatz machten am Mittwoch 62 Teilnehmer darauf aufmerksam und erklärten sich gleichzeitig solidarisch mit den Kita-Streikenden.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung