Niederwerrn

Geringer Mietzins für neue Bankfiliale?

Auch in Oberwerrn kommt die geplante Streichung von Sparkassen-Filialen im Landkreis nicht gut an, in diesem Fall in der Hauptstraße. "Die Älteren sind entsetzt", meinte Bettina Häckner im Gemeinderat.

Die CSU Oberwerrn wiederum hat der Bürgermeisterin schriftlich vorgeschlagen, die ehemalige VR-Bank-Filiale in einen Automaten-Standort umzuwandeln, mit Unterstützung durch die Kommune: "zu null oder für einen sehr geringen Mietzins", wie es Martin Pensel am Ratstisch formulierte. Dies sei eine Frage der Daseinsvorsorge.

Ralf Weißenberger sah das Gebäude im unteren Bereich der Hauptstraße nicht als Alternative. Dort seien schon Jugendräume geplant. Das künftig sanierte Kimmel-Anwesen wäre besser geeignet. "Je länger eine Filiale geschlossen ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass nochmal eine kommt", dämpfte Rathauschefin Bärmann die Erwartungen, trotz Gesprächen der Bürgermeister mit der Sparkasse. Für die Anbieter seien die Nutzungszahlen ausschlaggebend.

Der Auftrag der "Kommunalen Verkehrsüberwachung" wird auch auf die Beachtung der Sonderverkehrszeichen ausgedehnt. Nach 3500 Euro Defizit im vergangenen Jahr sehe es derzeit nach mehr Einnahmen als Ausgaben aus.

Nicht durchsetzen konnte sich ein Anwohnerantrag, den Glascontainer in der Beethovenstraße zu versetzen, unter Verweis auf Verkehrsbelastung und Verschmutzung in der Spielstraße. Florian Negwer schlug, ihm Rahmen der geplanten Supermarkt-Sanierung, künftig eine eigene Parzelle beim Aldi-Markt vor.  

Martin Pensel warnte vor einem "Container-Wechsel-Dich-Spiel", das nach seiner Ansicht bei einem Präzedenzfall an den übrigen Standorten einsetzen würde. Mehr Reinigung, Überwachung und ein Container-Pate wären die bessere Lösung, fand Pensel. Oder in Zukunft moderne Minicontainer in jeder Straße. Der Aldi-Markt sei für ältere Nutzer zu weit weg.

Roland Fick hat ebenfalls Bedenken. Angedacht ist nun, am Standort Beethovenstraße das Kopfsteinpflaster zu entfernen, um die Reinigung zu erleichtern. Kathrin Tröster wies darauf hin, dass die dortige Spielstraße weiterhin als solche erkennbar sein müsse.

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