HEIDENFELD

Geschichte erlebbar machen

Ausstellung eröffnet: Kleine Besichtigungsrunde mit Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel zur Wanderausstellung „Unterfranken in Bayern 1814-2014“. Von links: Martin Weth (zweiter Bürgermeister und zweiter Vorsitzender des Historischen Vereins), Kreisheimatpfleger und Vorsitzender des Historischen Vereins, Stefan Menz, Bischof Francis Aquirinus Kiriba, der die Urlaubsvertretung in der Pfarrei übernommen hat, stellvertretende Landrätin Christine Bender, Dotzel und Röthleins Bürgermeister Albrecht Hofmann.
Foto: Daniela Schneider | Ausstellung eröffnet: Kleine Besichtigungsrunde mit Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel zur Wanderausstellung „Unterfranken in Bayern 1814-2014“.

Nach Würzburg, Schweinfurt und Kissingen ist die Wanderausstellung „Unterfranken in Bayern 1814-2014“ vom Bezirk Unterfranken nun in der ländlich geprägten Großgemeinde Röthlein zu besichtigen. Ermöglicht hat das der noch ganz junge Historische Verein Heidenfeld, der sich getreu den Worten August Bebels „ Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“ als geschichtliches Sprachrohr der Kommune versteht.

Geschichte, Kultur und Heimatpflege werden dort seit einem Jahr großgeschrieben und die Ausstellung, so der Vorsitzende und Kreisheimatpfleger Stefan Menz, ist eine wunderbare Gelegenheit, die unterfränkische Geschichte auch auf dem Land erlebbar werden zu lassen. Organisationstalent und Engagement, das auch die Festredner, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und die stellvertretende Landrätin Christine Bender, bei der offiziellen Eröffnung der Ausstellung in der Heidenfelder Mehrzweckhalle würdigten. Auf mehreren Stellwänden ist die Geschichte des Regierungsbezirkes dokumentiert, von Politik, über Religion, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur bis hin zur Darstellung der Dialektvielfältigkeit.

Mit Heidenfeld erhielt zugleich ein geschichtsträchtiger Ausstellungsort den Zuschlag, der über die letzten zweihundert Jahre Strukturen aufgebaut hat, die exemplarisch für die Entwicklung der Region durch Revolution, Säkularisation, Industrialisierung, Weltkriege und die daraus resultierenden Umbrüche stehen. Bevor die Ausstellung nach Miltenberg weiterzieht, ist sie noch bis zum 13. August täglich in der Heidenfelder Mehrzweckhalle von 17 bis 20 Uhr zu besichtigen. Mitglieder des mit Organisation und Aufsicht betrauten Historischen Vereins sind anwesend und stehen gegebenenfalls auch für Fragen zur Geschichte zur Verfügung. Auch der Ausstellungskatalog ist vor Ort zu erwerben (24 Euro). Am Kirchweihwochenende vom Samstag, 9. bis Montag, 11. August, gelten geänderte Öffnungszeiten, da ist die Ausstellung von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

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