Üchtelhausen

Grebner: Trotz Corona kein Stillstand

Zur letzten Gemeinderatssitzung eines Jahres gehört eigentlich immer die Rede des Bürgermeisters, in der er noch einmal auf das zu Ende gehende Jahr blickt. Für Johannes Grebner war das eine Premiere. Mit der konstituierenden Sitzung am 12. Mai startete seine Amtszeit als Bürgermeisters der Gemeinde Üchtelhausen. Mit diesem Datum begann er auch seinen Rückblick.

"Leider hat uns Corona von Beginn an immer begleitet und die Arbeit nicht unbedingt erleichtert", so Grebner. Ein Aber folgte in der Rede auch: "Ich denke, auch wenn uns Corona eingeschränkt hat, bedeutete es keinen Stillstand."

Trotz der Corona-Pandemie konnten im Sommer drei Bürgerversammlungen mit den Kernthemen Gewerbeansiedlung, Verkehrsanbindung und ÖPNV stattfinden. Auch ein Ehrenabend, bei dem die ehemaligen Gemeinderatsmitglieder verabschiedet und Grebners Vorgängerin Birgit Göbhardt und Klaus Katzenberger die Altbürgermeisterwürde verliehen wurden, wurde durchgeführt.

Bevor Grebner einen Ausschnitt der Arbeiten in den einzelnen Gemeindeteilen vortrug, wies er daraufhin, dass "sämtliche Arbeiten auf dem Gemeindegebiet der Allgemeinheit dienen." Es könne aber nicht alles auf einmal in Angriff genommen werden. "Seien sie versichert, dass jeder Bereich in unserer Gemeinde in gleichem Maße berücksichtigt wird", betont er.

Konstruktive Lösungen dank Kompromissen

Dank sagte der Bürgermeister dem Gemeinderat. "Ich denke die Kompromisse, die wir wir bis jetzt immer erzielen konnten, sorgten letztendlich für konstruktive Lösungen, wenn nicht sogar für ,die' Lösung." Ein weiterer Dank ging an die Vereine der Gemeinde, deren Jahr durch Corona von "Ausfällen und Improvisation" geprägt war. "Die Vereine sorgen für den Erhalt unserer Traditionen und unser Zusammenleben", betont Grebner. Ihnen stehe ein schweres Jahr bevor, weiß er, "denn nichts ist schlimmer, als etwas wieder von vorne zu beginnen". Dank gab es auch für die Feuerwehren, "die für unsere Sicherheit uneigennützig 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung stehen", sowie Verwaltung, Bauhof, Reinigungspersonal und alle weiteren Beschäftigten der Gemeinde.

Fürs nächste Jahr wünscht sich Grebner vom Gemeinderat, die Zusammenarbeit in der gleichen Art und Weise fortzuführen, wie sie dieses Jahr begonnen wurde. "Ich wünsche mir, dass wir es gemeinsam schaffen, uns auch aus eigener Kraft weiterzuentwickeln, dass wir unsere eigene Daseinsvorsorge sichern und uns nicht nur abhängig machen." Grebner appelliert daran, gemeinsam für eine bessere Lebensqualität in der Gemeinde zu sorgen. Dazu gehören für ihn eine örtliche Grundversorgung, ein funktionierender Nahverkehr oder auch die Möglichkeit von altersgerechten Wohnformen.

"Vielleicht brauchen wir dafür auch mal etwas Mut, dass wir nicht einfach alles so machen, wie es jeder macht", meint Grebner, "sondern, dass wir vielleicht auch mal etwas Neues angehen. Natürlich in dem Bewusstsein für eine Gemeinde zu handeln."

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Schweinfurt und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Weitere Artikel
Themen & Autoren
Üchtelhausen
Steffen Krapf
Bauhöfe
Birgit Göbhardt
Feuerwehren
Grundversorgung
Nahverkehr
Stadträte und Gemeinderäte
Öffentlicher Nahverkehr
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!