Stadtlauringen

Großes Projekt: Platz rund ums Poetikum wird neu gestaltet

Etwas 'ganz Großes' wird sich in Oberlauringen rund um das Rückert-Poetikum tun, wenn der Planplatz erneuert wird. Das versprach der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft zur Dorferneuerung, Veselin Kolev.
Etwas "ganz Großes" wird sich in Oberlauringen rund um das Rückert-Poetikum tun, wenn der Planplatz erneuert wird. Das versprach der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft zur Dorferneuerung, Veselin Kolev. Foto: ner

Über den aktuellen Stand im Dorferneuerungsverfahren "Haßbergtrauf" unterrichtete Baurat Veselin Kolev vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) den Gemeinderat. Kraft seines Amtes ist Kolev auch der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft.

In Birnfeld sind fünf Bildstöcke restauriert und einer neu erstellt worden. Nun geht es an die Neugestaltung des Brauhausumfeldes. Die Planungsgenehmigung ist erfolgt und im nächsten Frühjahr soll begonnen werden. Weiter geht es dann mit der Schlossgasse und der Brauhausstraße. Erstgenannte sei planerisch die größere Herausforderung, sie wird deshalb wohl auch etwas zeitversetzt nach der Brauhausstraße neu gestaltet werden. Bürgermeister Friedel Heckenlauer empfahl, zur besseren Koordination für die Schlossgasse ein Ingenieurbüro zu  Rate zu ziehen.

Auch in Mailes geht es um eine Neugestaltung. Hier ist es das Kirchenumfeld. Kolev erwartet die Genehmigung zum Baubeginn in Kürze. Am Sääla muss noch ein Grunderwerb in trockene Tücher gebracht werden.

Etwas "ganz Großes" erwartet der Baurat in Oberlauringen, wenn die Platzgestaltung am Plan und um das Rückert-Poetikum losgeht. Im September hofft er, eine aussagekräftige Skizze der Landschaftsarchitektin präsentieren zu können.

In Wetzhausen ist die Kulturscheune das prägende Objekt. Obwohl die zunächst auf 2,5 Millionen Euro explodierten Kosten inzwischen auf rund eine Million Euro abgespeckt werden konnten, sprach Kolev immer noch von einer "herausfordernden Finanzierung".

Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft warb aber auch für Privatinvestitionen, die im Zuge der Dorferneuerung "am Haßbergtrauf" ebenfalls bezuschusst werden.  Rund 100 Anträge seien bereits eingegangen. 340 000 Euro an Fördergeldern seien bereits ausgeschüttet worden, weitere 277 000 Euro warten auf ihre Auszahlung.

Zweiter Bürgermeister Winfried Reß beklagte den schleppenden Fortgang der Maßnahmen und forderte mehr Tempo. Es sei sicher ein ungünstiger Umstand gewesen, dass die Vorsitzenden in den ersten Jahren der Dorferneuerung – es waren vier in fünf Jahren – so oft gewechselt hätten, nun möchte die Bevölkerung aber langsam Ergebnisse sehen

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