Sennfeld

Jahresrückblick: Wichtige Entscheidungen für die Entwicklung von Sennfeld

Zu den Bauprojekten in Sennfeld zählen auch die Straßensanierungen,  wie hier die Weyerer Straße.
Foto: Silvia Eidel | Zu den Bauprojekten in Sennfeld zählen auch die Straßensanierungen,  wie hier die Weyerer Straße.

Trotz Corona und den Beschränkungen auch innerhalb der Gemeindeverwaltung hat Sennfeld in diesem Jahr eine Vielzahl an Projekten erledigt und weitreichende Entscheidungen getroffen. Es sei ein ungewöhnliches Jahr gewesen, sagte Bürgermeister Oliver Schulze bei seinem Rückblick in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres. Vor allem vermisse und bedauere er, dass keine direkten Bürgerbegegnungen und –informationen möglich gewesen seien.

Das einschneidende Ereignis sei der Ausbruch der Corona-Pandemie, der Lockdown im März und die Erklärung des Katastrophenfalls gewesen, erinnerte Schulze an die vergangenen Monate. Beschränkungen auch innerhalb des Betriebes der Gemeinde mit ihren Gebäuden und Anlagen waren die Folge, viele organisatorische Maßnahmen waren nötig.

Weggefallen sind daher nicht nur viele Vereinsfeste und Veranstaltungen. Auch die Bürgerversammlungen konnten nicht stattfinden, dazu keine Ehrenabende, an denen die Wertschätzung für die Mitarbeit der Bürger am Gemeinwesen ausgedrückt werden könne, sagte Schulze.

Digitalisierung wurde vorangebracht

Die Kommunalwahl im März mit drei neuen Gemeinderäten – Manuel Binkowsky, Daniela Geyer, Fritz Ludwig – konnte noch vor Corona stattfinden. Auch in der Folge traf sich der Gemeinderat zu Sitzungen in der Frankenhalle und im Bürgersaal, insgesamt 21 Mal und vier Mal in Ausschüssen.

Vorangebracht wurde die Digitalisierung, sowohl im Rathaus selbst und bei der Einführung des Ratsinformationssystem für den Gemeinderat als auch bei Online-Angeboten für die Bürger. Zudem wurden durch Förderprogramme für die Schule 60 Laptops und zehn IPads beschafft.

Weitreichend waren die Ratsbeschlüsse zu den Bebauungsplänen Innenentwicklung Hauptstraße und neues Gewerbegebiet sowie die Grundsatzentscheidung für den Neubau der Schule. Fertiggestellt ist der Kernweg 102, der neue Bauhof soll im Februar fertig sein. Fortgeführt wurden die Straßensanierungen, Teilbereiche wurden abgeschlossen.

Wie die Vorfahrt an der Kreuzstraße/Lindenstraße geregelt ist

Eher kleine, aber gute Maßnahmen waren die Anschaffung des Event-Mobils für die Vereine, die Neubepflanzung an der Straßenkreuzung oder das Gelbe Band an Obstbäumen als Zeichen der Erntefreigabe für die Bürger, sagte Schulze. Sein Dank galt dem gesamten Team der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. Stellvertretend nannte er den Geschäftsleiter Thomas Wagenhäuser und die Kämmerin Cynthia Derra. Vor allem galt Schulzes Dank den Gemeinderäten für ihre Ideen, Diskussionen und den zielgerichteten Blick für das Wohl der Gemeinde Sennfeld.

Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes erläuterte der Bürgermeister noch die künftige Vorfahrtsregelung Kreuzstraße/Lindenstraße. Derzeit sei bereits durch den abgesenkten Bordstein und das Pflaster dahinter in der Lindenstraße die Einfahrt aus einem untergeordneten Verkehrsbereich erkennbar. Der einfahrende Verkehr aus der Lindenstraße kommend habe den Verkehrsteilnehmern in der Kreuzstraße die Vorfahrt zu gewähren.

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