Schweinfurt

Kauflust oder Frust: Was in Schweinfurts Läden wirklich geht

Etliche Schweinfurter Geschäfte nahmen in den letzten Monaten kaum einen Cent ein. Die gesenkte Mehrwertsteuer soll jetzt Kundschaft in die Läden locken. Doch klappt das?
Seit Juli gilt ein geringerer Mehrwertsteuersatz. Einige Läden kombinieren ihn mit zusätzlichen Rabatten, wie beispielsweise das Geschäft von Martin Weiß.
Seit Juli gilt ein geringerer Mehrwertsteuersatz. Einige Läden kombinieren ihn mit zusätzlichen Rabatten, wie beispielsweise das Geschäft von Martin Weiß. Foto: Johanna Heim
Wer in den letzten Monaten keine Waren des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel oder Tabak verkauft hat, musste in den Hochzeiten der Corona-Pandemie seinen Laden schließen. Die Folge: Etliche Geschäfte in Schweinfurt nahmen kaum einen Cent ein, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie bekamen die Inhaber mit ganzer Härte zu spüren.  Laut Axel Schöll, Kreisvorsitzender des Handelsverbandes in Schweinfurt,  war der Umsatz im Mai bis zu 45 Prozent niedriger als im Vorjahr. Zwar läuft seit den Lockerungen in vielen Läden der Betrieb wieder an.