Schwebheim

Kräuteranbau: Ab 2027 kein Wasser mehr aus dem Unkenbach

Die Aufregung bei den Schwebheimer Kräuterbauern ist groß. Sie dürfen ab 2027 den Unkenbach nicht mehr zur Beregnung ihrer Felder nutzen. Doch wie soll es weitergehen?
Die Beregnung der Felder, auf denen Heilkräuter wachsen, gehört in den Sommermonaten zum Landschaftsbild Schwebheims.
Die Beregnung der Felder, auf denen Heilkräuter wachsen, gehört in den Sommermonaten zum Landschaftsbild Schwebheims. Foto: Hans Fischer
Der Schwebheimer Kräuteranbau ist etwas Besonderes. Und seit Jahrzehnten erlauben die Behörden den Kräuterbauern auch etwas Besonderes. Sie dürfen Grundwasser abpumpen und in den vorbeifließenden Unkenbach leiten, um es wieder herauszupumpen und damit ihre Felder in den Sommermonaten zu bewässern. Doch damit soll bald Schluss sein. Ab 2027 darf der Unkenbach nicht mehr als Wasserspeicher und Wasserleitung genutzt werden. Einen entsprechenden Bescheid hat das Landratsamt Schweinfurt erlassen.