Traustadt

Kreisverband Gartenbau und Landespflege: Rückblick auf 20 Jahre

Freuten sich auf die Versammlung und den informativen Rückblick (von links): Bettina Bärmann (Stellvertretende Landrätin), Otto Hünnerkopf (Bezirksvorsitzender), Michael Geck (Zweiter Vorsitzender Kreisverband Schweinfurt), Frank Bauer (Erster Vorsitzender Kreisverband Schweinfurt), Christine Unsleber (Geschäftsstelle Kreisverband Schweinfurt) und Karl-Johann Wehner (Besitzer Schlossscheune).
Foto: Robert Neubig | Freuten sich auf die Versammlung und den informativen Rückblick (von links): Bettina Bärmann (Stellvertretende Landrätin), Otto Hünnerkopf (Bezirksvorsitzender), Michael Geck (Zweiter Vorsitzender Kreisverband ...

Bei der jüngsten Versammlung des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V. Schweinfurt konnte der erste Vorsitzende Frank Bauer viele Gäste in der Schlossscheune begrüßen. Es waren neben Innenstaatssekretär Gerhard Eck der Bezirksvorsitzende Otto Hünnerkopf, die stellvertretende Landrätin Bettina Bärmann, der ehemalige stellvertretende Bezirksvorsitzende Paul Heuler, Altbürgermeisterin Edeltraud Baumgartl (Werneck), der zweite Vorsitzende des Kreisverbandes Michael Geck, die Besitzer der Schlossscheune Karl-Johann und Gudrun Wehner und die Geschäftsstellenmitarbeiterin Christine Unsleber anwesend. Er bedauerte es, dass die Versammlung heuer in einem kleineren Rahmen durchgeführt wurde. Wegen der Pandemie war die Anzahl der Teilnehmer begrenzt.

Heuer sollten die "Gartenträume" zum 20. Mal in Traustadt stattfinden. Leider wurde der Termin wegen der Pandemie abgesagt. Es gab einen Rückblick über die vergangenen Jahre. 2001 waren es mehr als 20 Stände und circa 3400 Besucher, 2002 waren es bereits 33 Aussteller und "nur" 2900 Besucher, weil es ständig geregnet hatte. Die Bewirtung übernahm damals der Kreisverband. 2003 übernahm die Familie Wehner die Bewirtung.

Familie Wehner übernahm Bewirtung

Bauer sagte, dass es mit der Familie Wehner recht gut läuft und er froh ist, dass sie es macht. Er bedankte sich beim Altbürgermeister und Innenstaatssekretär Gerhard Eck, der es ermöglichte, dass Strom, Wasser und Kanal verlegt wurden. Auch bedankte er sich bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern, die sich stets für den Kreisverband eingesetzt haben. Er will im Jahr 2021 die "Gartenträume" wieder durchführen.

Viele Menschen hätten ihren Garten wiedergefunden und weiterentwickelt. Die Gespräche mit den Nachbarn kommen meist nicht zu kurz. Die Gartenkultur sei sehr wichtig, sagt Bauer. Die Gartenbauvereine präsentierten seit vielen Jahren ihre Gärten. Frank Bauer bat die Mitglieder um tatkräftige Mithilfe im nächsten Jahr.

Innenstaatssekretär Gerhard Eck bedankte sich für die Einladung. Er sagte, dass auch der erste Bürgermeister Klaus Schenk ein guter Unterstützer der "Gartenträume" sei. Er sagte, dass das Pfingstweinfest in Donnersdorf keine Konkurrenz zu den "Gartenträumen" sei. Er bedankte sich bei der Familie Wehner: Der Anfang sei sehr schwer gewesen und keiner habe gewusst, wie es weitergehen sollte. Die Mitglieder der Gartenbauvereine engagierten sich sehr und verschönerten die Ortsbilder.

Wildkräuter bereichern Lebensräume

Frank Bauer sprach von der Blumenzwiebelpflanzaktion (kleine Blühflächen anlegen mit mehrjährigen Blumen) und von der Naturgartenzertifizierung. Wildkräuter seien eine vielfältige Bereicherung der Lebensräume. Auch sollten nur standortgerechte Sträucher und Stauden angepflanzt werden.

Die stellvertretende Landrätin, Bettina Bärmann, überbrachte die Grüße von Landrat Florian Töpper. Der Klimawandel sei da, denn das Wetter macht, was es will. Entweder gebe es viel Regen oder meistens keinen. Die Privatgärten seien wichtig und sollten nicht versiegelt werden.

Der Bezirksvorsitzende, Otto Hünnerkopf, bedankte sich bei den Obst- und Gartenbauvereinen für die gute Arbeit. Die Vielfalt im Naturgarten habe jeder, der seinen Garten hegt und nutzt. Die Vereine machen sehr viel für die Natur. Leider gebe es noch viele Gartenbesitzer, die aus ihrem Garten eine "Steinwüste" machten. In einem Naturgarten könnten sich unterschiedliche Arten entwickeln.

Frank Bauer sprach über die Naturgärten, die ohne chemischen Einsatz oder mineralische Dünger auskommen. Eine gute Aktion sei "Bayern blüht", bei der alle Mitglieder ermuntert wurden, die Aktion zu unterstützen. Die Gartenbesitzer sollten ihr Wissen an die Kinder und besonders an die Enkelkinder weitergeben.

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