Gerolzhofen

MP+Linksabbiegespur bei Gerolzhofen erinnert an Schildbürgerstreich

40 000 Euro hat eine neue Abbiegespur auf der Straße zwischen Frankenwinheim Gerolzhofen gekostet. Doch wer soll diese nutzen? Das Staatliche Bauamt rechtfertigt den Bau.
Im Zuge des Ausbaus der Einmündung der Kreisstraße von Gerolzhofen Richtung Brünnstadt und der Staatsstraße Richtung Frankenwinheim wurde auch eine Linksabbiegespur (Bildmitte) für Fahrzeuge eingerichtet, die von Frankenwinheim kommend nach Brünnstadt fahren möchten. Doch in der Realität wird die Abbiegespur kaum jemand nutzen, da es hierfür schlichtweg keinen Bedarf gibt. Allerdings wurde die Straße durch den Umbau an dieser Stelle breiter, was im Falle brenzliger Situationen den Fahrzeugen mehr Platz zum Ausweichen gibt.
Foto: Michael Mößlein | Im Zuge des Ausbaus der Einmündung der Kreisstraße von Gerolzhofen Richtung Brünnstadt und der Staatsstraße Richtung Frankenwinheim wurde auch eine Linksabbiegespur (Bildmitte) für Fahrzeuge eingerichtet, die von Frankenwinheim kommend nach Brünnstadt fahren möchten. Doch in der Realität wird die Abbiegespur kaum jemand nutzen, da es hierfür schlichtweg keinen Bedarf gibt. Allerdings wurde die Straße durch den Umbau an dieser Stelle breiter, was im Falle brenzliger Situationen den Fahrzeugen mehr Platz zum Ausweichen gibt.

Der Verdacht eines Schildbürgerstreichs liegt auf der Hand, wenn man sich die vor einer Woche für den Verkehr freigegebene, umgestaltete Einmündung der Kreisstraße SW 37 von Gerolzhofen nach Brünnstadt zur Staatsstraße 2274 von Gerolzhofen nach Frankenwinheim anschaut. Welche Verkehrsteilnehmer, lautet die auch in Sozialen Medien bereits höhnisch bis kopfschüttelnd diskutierte Frage, sollen denn bitteschön die nagelneue Linksabbiegespur von Frankenwinheim kommend überhaupt nutzen?Wer sich mit dem Verkehrsfluss in dem Bereich auch nur ein bisschen auskennt, weiß, dass an dieser Stelle tatsächlich kaum ein ...

Weiterlesen mit MP+