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Löffelsterzer Faschingsbande: Neue Führung, genauso viel Spaß

26 Jahre hat Alexander Nicklaus die Sitzungen der Faschingsbande geleitet - jetzt ist Schluss. Premiere für seinen Nachfolger, der dem Vorgänger ein Geschenk machte.
Turnerische Höchstleistungen boten die Garden (im Bild die Stammgarde).
Foto: Rita Steger-Frühwacht | Turnerische Höchstleistungen boten die Garden (im Bild die Stammgarde).

"Es geht immer weiter"– dieses Motto der Schellnbubn bei ihrem Auftritt im 30. Jahr traf bei der Prunksitzung der Löffelsterzer Faschingsbande im Sportheim auch für das Amt des Sitzungspräsidenten zu. Witzig inszeniert war die Suche nach einem Nachfolger für Alexander Nicklaus, der seit mehr als einem Vierteljahrhundert mit Schlagfertigkeit und Humor die Sitzungen leitete. Elvira Memmel machte sich auf der Bühne als "einzig übrig Gebliebene" des Elferrats auf die Suche. Schnell fand sich Moritz Suhl als Sitzungspräsident ein, der allerdings – da er zum "Bewirtungsteam" gehörte – jetzt für "Tisch 17" eventuell eine Unterversorgung bei Getränken und Essen ankündigen musste. Sieben Elferräte ließen sich mühelos aus dem Publikum kreieren.

Selbstverständlich, dass der neue Sitzungspräsident Alexander Nicklaus für seine 26-jährige "Amtszeit" als Sitzungspräsident dankte und ihm eine Narrenkappe schenkte. "Ist es der da?", fragten die "Schellnbuben", die sich auf das Lied "Die Fantastischen Vier" auf die Suche nach einen neuen Sitzungspräsidenten gemacht hatten. Ihre Antwort: "Nein, es ist der Typ, der immer am Fasching kann". Die Sache war also geklärt. Da blieb Zeit für einen Schwenk zum Thema Kommunalwahl. Die Schellnbubn selbst sagen "nix dazu". Zumindest nicht offiziell. Im Internet allerdings, so das Sextett, bieten sie unter www. Ich-brauche-hilfe-bei-der-wahl.de ihre Dienste an.

Als neue Sitzungspräsidenten stellten sich auch David, Nikolas und Marcus Kohnle vor. Jakob Suhl berichtete von "manchen Vorfällen", die streng geheim waren. Da ging es um den Schlüssel für den Putzschrank im Sportheim, um eine verlorene Kiste mit Lebensmitteln und um den Philippinen-Urlaub eines Löffelsterzer Rentners.

Wenn der Löffelsterzer Roban repariert wird

Bruno Liszka und Sophie Mann stellten eine Erfindung im Kampf gegen Mücken vor und das Quartett "Die Bauarbeiter" (Henri Nicklaus, Lukas Mantel, Max Hochrein und Lorenz Lauth) arbeitete mit einer "Wahnsinnsgeschwindigkeit" in der Werkstatt an der Reparatur einer "Löffelsterzer Roban" (Einstudierung Volker Nicklaus). Luis und Robin Nicklaus traten als Pantomimen auf und Lorenz Lauth berichtete Komisches von der "Treibjagd". "Ruck und Zuck" (Florian Liszka und Marcel Seufert) sangen sich in die Herzen des Publikums mit einem Senioren-Medley.

Mit dem schwungvollen Marschtanz "Beethoven Virus" hatte die Seniorengarde in schmucken blau-weißen Kostümen die Prunksitzung eröffnet (Trainerin Corinna Ott). Die jüngsten Mitwirkenden der "Purzelgarde", trainiert von Christine Kohnle und Heike Hümpfer, heizten als "Cheerleaders" nicht den Fußballern, sondern den Narren im Saal ein. Lilo Dotzel hatte für sie fesche rote Pannesamt-Kostümchen entworfen.

Seit 30 Jahren begeistern die sechs Schellnbubn das Publikum. Im Bild Alexander Nicklaus (von links), Klaus Pfaab, Andreas Ullrich und Uwe Memmel.
Foto: Rita Steger-Frühwacht | Seit 30 Jahren begeistern die sechs Schellnbubn das Publikum. Im Bild Alexander Nicklaus (von links), Klaus Pfaab, Andreas Ullrich und Uwe Memmel.

TTA – das stand an diesem närrischen Abend für Turnen, Tanzen und Akrobatik. Zur Musik von Konvetti Dancing Nr. 4 zeigte die Juniorengarde, was sie durch das ganzjährige Training bei Martha Schütze, Christa Proksch und Katja Müller in diesen drei Sparten draufhat. Eine anspruchsvolle Choreografie und ein moderner Musikmix riss die Gäste beim Auftritt der "Schautanzmädels" von den Stühlen. Corinna Ott und die Tänzerinnen brachten mit viel Glamour und großem turnerischen Können einen "Kampf zwischen Feuer und Eis" auf die Bühne des Sportheims und setzten damit einen fulminanten Abschluss des Abends.

Ab in den Wilden Westen schickten die Trainerinnen Nicole Hümpfer, Tanja Stühler und Carina Lösch das Männerballett als "Die Cowdiverses". Erst noch Cowgirls, verwandelten sie sich dann beim Tanz zu "Achy Breaky Heart" von Billy Ray Cyrus, zum Soundtrack "Spiel mir das Lied vom Tod" und zu "The Git Up" von Blanco Brown" in Cowboys.

Am Sonntag, 16. Februar, beginnt um 14 Uhr der Kinderfasching. Mit einer Fußgruppe ist die Löffelsterzer Faschingsbande beim Faschingsumzug in Forst am Faschingssamstag, 22. Februar, vertreten.

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