Sennfeld

Messstellen zum Tiefengrundwasser

Mehrere Messstellen wollen die Stadtwerke Schweinfurt am Sennfelder Seenkranz einbauen. Sie erhoffen sich dadurch mehr Aufschluss darüber, woher das Tiefengrundwasser eigentlich zufließt.

Bereits im Juni hatten die Stadtwerke bei der Gemeinde einen Antrag für drei Stellen zu Abflussmessungen im Bereich Kaltes Wasser und Schwarzes Loch gestellt, im Oktober wurde bei einem Ortstermin darüber beraten, erklärte Bürgermeister Oliver Schulze.

Über einen Beobachtungszeitraum von einem Jahr sollen die Daten erhoben werden. Sie werden zur hydrologischen Bilanzierung der hydraulischen Grundwassermodellierung benötigt, die im Zuge des Schutzgebietsverfahrens im Wasserschutzgebiet gefordert ist, heißt es in den Antragsunterlagen.

Wertvolle Informationen

Beim Ortstermin dabei waren auch Vertreter des Beregnungsverbands Sennfeld sowie des Angelvereins. Beide waren mit der Gemeinde der Ansicht, dass die Messungen wertvolle Informationen über die Fließrichtung und -geschwindigkeit, aber auch über die Wasserstände liefern könnten. Zusätzlich kam vom Angelverein der Vorschlag, eine weitere Messstelle nach dem Zusammenfluss von Langerlachsgraben und Mühlbach einzurichten.

Der Gemeinderat stimmte dem Einbau der Messstellen zu, wenn auch die von Sennfelder Seite vorgeschlagene Messung eingebaut werde. Die Ergebnisse sollen die Stadtwerke Schweinfurt der Gemeinde zur Verfügung stellen.

Einverstanden war das Gremium auch mit der Umstellung eines Ladenkonzepts in der August-Borsig-Straße 2. Dort soll der bisherige Backvorbereitungsraum zu einem Backraum und für Speisezubereitung umgenutzt werden.

Das Baumsterben im Baugebiet

In der vorherigen Ratssitzung war das Baumsterben im Baugebiet Rempertshag nachgefragt worden. Dort ist etwa die Hälfte der Bäume eingegangen und muss ausgetauscht werden, wie Bürgermeister Oliver Schulze bekannt gab. Bauhofleiter Sebastian Schmitt geht nach seinen Worten davon aus, dass die Schäden durch schlecht eingebauten Boden bedingt sind. Die weiß gestrichenen Bäume könnten noch gerettet werden. Damit werde versucht, die Sonne abzuhalten.

Grundsätzlich sollten solche Anfragen der Gemeinderäte vorher der Verwaltung mitgeteilt werden, die sich dann kundig machen und Auskunft erteilen könne, sagte Schulze.

Ein neuer Altpapiercontainer stehe ab sofort in der Handwerkerstraße für die Bürger bereit, gab Schulze bekannt. Damit könne der Container am Bauhof entlastet werden.

Für die Pfingstferien sowie die vierte und fünfte Woche der Sommerferien 2021 bietet die Gemeinde gemeinsam mit dem Partner gfi eine Ferienbetreuung für Grundschüler an. Die Anmeldung ist im Rathaus bei Herrn Simmat, bis 31. Januar sollte die Anmeldung erfolgen.

Eine Straße im neuen Gewerbegebiet könnte nach dem früheren Bürgermeister Spitzner benannt werden, schlug Gerold Schömig vor.

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