Stettbach

Mit der Herde unterwegs: Ein Hammel unter Schafen

Reporter in Betrieb: Ein Tag beim Schäfer. Hüten ist viel mehr als den Schafen beim Fressen zuschauen.  Was diesen uralten Beruf so faszinierend und unentbehrlich macht.
Stock und Hut, wohlgemut: Nicht um die Häuser, aber über die Wiesen ziehen wir heute. Wenig später sind hunderte 'Damen' hinter mir her. Da sage noch einer, Schafe sind blöd.
Foto: Anand Anders | Stock und Hut, wohlgemut: Nicht um die Häuser, aber über die Wiesen ziehen wir heute. Wenig später sind hunderte "Damen" hinter mir her. Da sage noch einer, Schafe sind blöd.

Ich gestehe, mein Bezug zu Schafen beschränkte sich bisher auf herzhafte Lacher beim Anschauen der "Shaun das Schaf-Filme", Schafskäse zum Salat oder ein gelegentliches Lammkotelett beim Griechen. Näher als aus dem Auto heraus und mit dem nicht besonders originellen Spruch auf den Lippen "schaut mal Kinder, die schöne Schafherde", bin ich den Tieren nie gekommen.      Das wird sich gründlich ändern, denn Schäfer Alexander Füller, Chef des Schafhofs Stettbach, hat mich eingeladen, einen Tag lang mit ihm all dies zu tun, was ein Schäfer eben so tut – von kurz nach Sonnenaufgang bis nach ...

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