Schweinfurt

Mobile Jugendverkehrsschule des Landkreises startet wieder

Übergabe des neuen Fahrzeugs der mobilen Jugendverkehrsschule im Kreisbauhof in Niederwerrn (von links): die Verkehrserzieher Dominik Leistner und Diana Ruppert sowie Matthias Wehner, stellvertretender Chef der Polizeiinspektion Schweinfurt, Landrat Florian Töpper, Verkehrswacht-Vorsitzender Adi Schön, Kristina Reinhart und Norbert Müller vom Tiefbauamt des Landkreises und Peter Schleich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge.
Übergabe des neuen Fahrzeugs der mobilen Jugendverkehrsschule im Kreisbauhof in Niederwerrn (von links): die Verkehrserzieher Dominik Leistner und Diana Ruppert sowie Matthias Wehner, stellvertretender Chef der Polizeiinspektion Schweinfurt, Landrat Florian Töpper, Verkehrswacht-Vorsitzender Adi Schön, Kristina Reinhart und Norbert Müller vom Tiefbauamt des Landkreises und Peter Schleich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge. Foto: Uta Baumann

Aufgrund der Corona-Pandemie waren die praktische Radfahrausbildung und das Ablegen der Fahrradprüfung für die Viertkläßler in den vergangenen Monaten nicht möglich. Nun darf die mobile Jugendverkehrsschule des Landkreises Schweinfurt ihren Dienst wieder aufnehmen. Ab Montag, 6. Juli, sind die beiden Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Schweinfurt, Diana Ruppert und Dominik Leistner, auf dem Übungsplatz in Grafenrheinfeld im Einsatz. Neben den Grafenrheinfelder Viertklässlern werden auch die Bergrheinfelder Schüler geschult. Es folgen bis Ende des Schuljahres Termine in Stadtlauringen und Schonungen.

Anfang März, noch vor Beginn der Corona-Pandemie, hatte die Jugendverkehrsschule ein neues Fahrzeug erhalten. Mit Vertretern von Polizei, Verkehrswacht, Sparkasse und Tiefbauamt übergab Landrat Florian Töpper den neuen, mit Erdgas betriebenen Lkw an die Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Schweinfurt.

„Verkehrserziehung ist ein wichtiger Baustein bei unserem Bemühen um mehr Verkehrssicherheit“, betonte Töpper bei der Übergabe des Fahrzeugs im Kreisbauhof in Niederwerrn, wo der Lkw steht, wenn er nicht im Einsatz ist. Mit dem neuen Fahrzeug erhalte die Jugendverkehrsschule eine adäquate Ausstattung, um diesen wichtigen Dienst für die Schüler weiter erfolgreich durchführen zu können.

Seit 1975 betreibt der Landkreis Schweinfurt die mobile Jugendverkehrsschule, die es ermöglicht, an den meisten Grundschulen im Landkreis – Geldersheim und Sennfeld sind diesbezüglich der Stadt Schweinfurt zugeordnet – die Fahrradausbildung anbieten zu können. Das bisherige Fahrzeug musste nach rund 30 Einsatzjahren ersetzt werden. Der Landkreis investierte in ein Fahrzeug mit Gasantrieb.

Der Transporter kann ohne Umrüstung mit Biomethangas betrieben werden. So können die Kraftstoffkosten um circa 35 Prozent, die Feinstaubbelastung bis zu 76 Prozent verringert werden. Durch den auf die Bedürfnisse der Verkehrserzieher zugeschnittenen Innenausbau des Laderaums wird außerdem der Aufwand beim Be- und Entladen verringert. Das neue Fahrzeug kostete rund 100 000 Euro. Eine Förderung der Landesverkehrswacht Bayern über das Bayerische Innenministerium wird derzeit noch geprüft.

„Die neue mobile Jugendverkehrsschule bietet uns optimale Bedingungen, den Viertklässlern im Landkreis ein gutes Grundwissen über die wichtigsten Regeln im Straßenverkehr vermitteln zu können“, freut sich Verkehrserzieherin Diana Ruppert. Die Polizeihauptmeisterin dankte Kreisbauhofleiter Norbert Müller für die gute Zusammenarbeit. Er und sein Team "leisten seit Jahren einen tollen Beitrag dafür, dass die Jugendverkehrsschule an knapp 130 Tagen im Schuljahr einsatzbereit ist.“

Erst kürzlich hatte die Verkehrswacht Schweinfurt für insgesamt rund 20 000 Euro neue Ampeln mit digitaler Technik, neue Verkehrsschilder sowie Headseats für die mobile Jugendverkehrsschule angeschafft. Landrat Töpper dankte ihr und der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge für die kontinuierliche Unterstützung.

Die Jugendverkehrsschule

Die mobile Jugendverkehrsschule ist eine Einrichtung des Landkreises Schweinfurt. Sie wird von Diana Ruppert und Dominik Leistner betreut, speziell zu Verkehrserziehern ausgebildeten Beamten der Polizeiinspektion Schweinfurt. Aufbauend auf die theoretische Vorbereitung durch die Lehrkräfte an den Schulen schließen sich praktische Übungen an. Jährlich werden zwischen 800 und 1000 Schüler der vierten Klassen im Landkreis zu sicheren Fahrradfahrern ausgebildet und erhalten den sogenannten Fahrradführerschein. Der Transporter der Jugendverkehrsschule ist auch bei der Radfahrausbildung von Asylbewerbern, bei Geschicklichkeitsturnieren an Schulen, im Rahmen des Ferienspaßprogramms und weiteren Veranstaltungen im Einsatz.
Quelle: Landratsamt Schweinfurt

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