Schweinfurt

Schweinfurter Mordprozess: Anklage fordert lebenslänglich

Staatsanwalt und Nebenkläger hatten in ihren Plädoyers keine Zweifel: der 29-jährige Angeklagte hat seine Ex-Lebensgefährtin ermordet. Die Verteidigung sieht das anders.
Im Mordprozess gegen den 29-jährigen Angeklagten Daniel S. - hier mit seinen Verteidigern - fordert der Staatsanwalt eine lebenslange Haftstrafe.
Foto: Stefan Sauer | Im Mordprozess gegen den 29-jährigen Angeklagten Daniel S. - hier mit seinen Verteidigern - fordert der Staatsanwalt eine lebenslange Haftstrafe.

Am 8. März letzten Jahres, kurz nach 18 Uhr, hat der angeblich wohlhabende "Investmentbanker" (29) im Hausflur zu seiner Wohnung in Bad Kissingen die 27-jährige Ex-Lebensgefährtin, die nur noch Geld aus ihm herausholen wollte, zu Boden geworfen. Mit über 20 eher oberflächlichen Messerschnitten und -stichen verletzte er sie im Gesicht, setzte sich auf ihren Oberkörper und würgte sie massiv. Passanten wurden aufmerksam, riefen die Polizei. Als diese die fast leblose Frau von dem Gewalttäter befreien konnte, war das Opfer schon bewusstlos.

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