Schweinfurt

Münch und Brandner bringen Mahler

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Foto: Stefan Klüter

Die Kammeroper München präsentiert in ihrem vom Feuilleton und Publikum hochgelobten Programm „Der Traum vom Leben“, das im November 2016 in der Allerheiligen-Hofkirche zu München Premiere feierte, Werke von Gustav Mahler in einer Fassung für Kammerorchester und Mezzosopran von Alexander Krampe. Die Abfolge der Lieder und Orchesterstücke wird dabei durch Texteinlagen poetisch illustriert. Am Donnerstag, 16. November (19.30 Uhr, Konzertmiete I und freier Verkauf), wird die junge Mezzosopranistin Idunnu Münch singen, Michael Brandner rezitieren. Zu Gehör gebracht werden aus Mahlers Erster Sinfonie der zweite Satz, eine Auswahl aus Mahlers Jugendliedern, der vierte Satz aus der Fünften Sinfonie, „Kindertotenlieder“, aus der Neunten Sinfonie der dritte Satz sowie Mahlers Rückert-Lied: „Ich bin der Welt abhanden gekommen“.

Idunnu Münch wurde in München geboren, wo sie auch ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule absolvierte. 2010 war sie Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und des Young Singers Project der Salzburger Festspiele, 2013 und 2014 hatte sie ein Engagement bei den Salzburger Festspielen in „Ein Sommernachtstraum“ und „Der Rosenkavalier“.

An der Theaterakademie August Everding wirkte sie in Opernproduktionen wie Mozarts „Idomeneo“ und Strauss‘ „Salomé“ mit. 2015 und 2016 war sie an das Schloss Esterházy in Eisenstadt eingeladen. Idunnu Münch arbeitete bereits mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Franz Welser-Möst und Ulf Schirmer sowie mit Klangkörpern wie der Camerata Salzburg, dem Rundfunkorchester München und den Wiener Philharmonikern zusammen.

Seit der Saison 2015/2016 ist sie Mitglied im Opernstudio Stuttgart und sang an der dortigen Staatsoper den Pagen in der „Salomé“, die Tiger Lily in Richard Ayres‘ „Peter Pan“, die Magd in Janáceks „Jenufa“, sowie die Gräfin von Ceprano in Verdis „Rigoletto“. Rollendebüts ihrer zweiten Spielzeit in Stuttgart waren die Olga in Tschaikowskys „Eugen Onegin“, der Cherubino in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“, die Mary in Wagners „Der fliegende Holländer“ und die Bettlerin in Brittens Oper „Tod in Venedig“, die im Mai 2017 Premiere hat.

Michael Brandner wirkte bei vielen Film- und Fernsehproduktionen mit („Tatort“, „Wunderkinder“, „The Monuments Men“). Mit Klaus Emmerichs Ruhrpottsaga „Rote Erde“ hatte er 1983 seinen entscheidenden Durchbruch als Fernsehdarsteller. Seitdem war Michael Brandner bei etwa 300 Film- und Fernsehproduktionen in den unterschiedlichsten Rollen zu sehen. 2006 wurde er für die Hauptrolle im Tatort „Schneetreiben“ mit dem Bayerischen Fernsehpreis für die beste männliche Hauptrolle nominiert.

Vorverkauf ab Samstag, 7. Oktober, Tel. (0 97 21) 51 49 55 oder 5 10 – oder Internet: www.theater-schweinfurt.de

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Foto: MARTIN SIGMUND
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