Schweinfurt

Neue Bänke am Bergl und eine Zukunft für den sjrXpress

Bei den Haushaltsberatungen der Stadt gab es mehrere Anträge, die positiv beschieden wurden. Am Bergl gibt es neue Sitzbänke und das Projekt "sjrXpress" könnte weitergehen.
SjrXpress-Projektleiterin Rosalie Willner (vorne links) und SJR-Vorsitzender Christian Starodub (hinten rechts) stellten die Arbeit des SjrXpress, die auch seit dem Ausbruch der Pandemie vor allem digital fortgeführt wurde, vor. Unterstützt wird das Projekt zurzeit durch die beiden Universitäts-Praktikantinnen Lilli Haselmayr (hinten links) und Vivien Ring (vorne rechts). Nun scheint es so, dass es weitergehen kann, weil eine Zuschussmöglichkeit gefunden wurde.
Foto: Helmut Glauch | SjrXpress-Projektleiterin Rosalie Willner (vorne links) und SJR-Vorsitzender Christian Starodub (hinten rechts) stellten die Arbeit des SjrXpress, die auch seit dem Ausbruch der Pandemie vor allem digital fortgeführt ...

Kommunale Jugendarbeit sollte auch in Zeiten von Corona weitergehen, das forderte nicht nur der Stadtjugendring mit seinem seit Oktober vergangenen Jahres erfolgreich laufenden Projekt SjrXpress, einem Lastenfahrrad, mit dem die Mitarbeiter durch die Stadt fuhren, um Teenager über ihre lokalpolitischen Interessen und Wünsche zu befragen.

Das Projekt wurde von Seiten der Stadt gefördert, war aber jetzt auch von der 20-prozentigen Kürzung aller freiwilligen Leistungen wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Pandemie auf den städtischen Haushalt betroffen. Die SPD-Stadträtinnen Marietta Eder und Julia Stürmer-Hawlitschek setzten sich in einem Antrag dafür ein, die Förderung nicht zu streichen und 30 000 Euro in den Haushalt einzustellen.

Damit kamen sie bei den Haushaltsberatungen zwar nicht gegen die schwarz-grüne Mehrheit durch, aber ein Kompromissvorschlag des Sozialreferenten Jürgen Montag greift nun. Gebraucht werden nur 22 500 Euro, um die entsprechende Stelle zu fördern. Offenbar gibt es eine Möglichkeit, eine Förderung von jeweils 15 000 Euro pro Jahr durch den Bezirksjugendring zu bekommen. Dafür bewirbt sich die Stadt, hätte dann nur noch 7500 Euro zu stemmen.

Unter der Prämisse, dass das Projekt nur dann auch von der Stadt unterstützt wird, wenn es die Förderung gibt, stimmte der Ausschuss einstimmig zu. Christiane Michal-Zaiser (proschweinfurt) war froh über die positive Entscheidung: "Wenn wir vor der Wahl sagen, wir wollen auf die Jugend hören, sollten wir das auch umsetzen. Gerade der SjrXpress ist da ein wichtiges Instrument."

Nicht nötig waren die von der SPD geforderten 10 000 Euro extra im Haushalt für das Aufstellen von Sitzbänken am Bergl, damit Senioren auf dem Weg von der Wohnung zu den Supermärkten auch ausruhen können. SPD-Stadträtin Marianne Prowald hatte sich dafür eingesetzt. Baureferent Ralf Brettin versicherte, der Servicebetrieb könne das innerhalb seines Budgets umsetzen und werde auf Prowald wegen Standorten zugehen.

Eine weitere Calisthenics-Station hatte Adi Schön (Freie Wähler) neben der Albert-Schweitzer-Schule am Bergl beantragt nahe dem neuen Jugendtreff. Ralf Brettin ging davon aus, dass die Kosten deutlich höher sind als die beantragten 15 000 Euro, denn die sehr beliebte Anlage in den Wehranlagen hatte 55 000 Euro gekostet. Der Baureferent schlug vor, Sponsoren zu suchen, zum Beispiel Vereine wie den Lions-Club oder die Rotarier, und dort anzufragen, ob diese sich beteiligen würden.

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