Grafenrheinfeld

Neue EDV für die Grundschule

Mit neuen digitalen Tafeln, die Fernsehern ähneln, Laptops für die Lehrkräfte und Tablets für die Kinder soll die Digitalisierung der Grundschule in Grafenrheinfeld vorangetrieben werden. Der Gemeinderat folgte in seinem Beschluss dem Vorschlag von Fachinformatiker Dirk Rothe, der den jetzigen Stand in der Schule aufzeigte, die Fördertöpfe vorstellte und ein komplettes Konzept präsentierte.

Mehr als 70 000 Euro kann die Gemeinde aus insgesamt drei Fördertöpfen erhalten, muss allerdings auch einen Eigenanteil stemmen. Grafenrheinfeld greift auf die Dienste der Wernecker Firma Poscimur zurück. Die veranschlagt 13 000 Euro für diesen Service muss die Gemeinde allein tragen. In der Diskussion waren Fragen nach der Nutzung im Unterricht und nach der Zahl und Art der Endgeräte gestellt worden. Letztlich stimmten alle Ratsmitglieder für das vorgestellte EDV-Paket.

Edith Werner bleibt Gleichstellungsbeauftragte Grafenrheinfelds. Obwohl sie nicht mehr dem Gemeinderat angehört, möchte sie die ehrenamtliche Aufgabe weiter übernehmen. Einstimmig wurde sie berufen. Gemeinderätin Sabine Braun bot ihr Unterstützung und Mitarbeit an.

Mehr Geld für Gerätewarte

250 Euro im Jahr erhalten die Gerätewarte der Feuerwehr künftig für ihre Arbeit. Den neuen Satz genehmigte der Gemeinderat einstimmig. Seit Jahren lag die Entschädigung bei etwas mehr als 100 Euro. Durch ihre Tätigkeit erhalten die Gerätewarte das Material der Feuerwehr in gutem Zustand und sparen so der Gemeinde Geld.

Mit einer neuen Asphaltschicht und einer zusätzlichen Mauer soll die Situation am Wertstoffsammelhof der Gemeinde verbessert werden. Der Gemeinderat billigte einstimmig die vom Bauausschuss vorgeschlagenen Maßnahmen. Bürger hatten sich über den Schlamm am Wertstoffhof bei Regen geärgert. Die Sammelstelle für Äste ist außerdem zu klein geworden.

Drei Firmen hatten Angebote für den Neubau der so genannten Urnenwoge am Friedhof Fronsee eingereicht. Das günstigste Angebot lag bei rund 62 000 Euro, das höchste war mehr als doppelt so teuer. Über die Vergabe beschließt das Gemeindeparlament in nichtöffentlicher Sitzung.

Der stellvertretende Bürgermeister Gerhard Riegler machte darauf aufmerksam, dass bei Lärmbelästigung die Polizei zu informieren sei. Nur sie könne direkt einschreiten. Am Grillplatz war es Anfang August zu laut geworden. Außerdem informierte er, dass die Gemeinde sich bemühe, Grundstücke rund um den geplanten Kiesabbau zu erwerben.

Zu Beginn der Sitzung verweigerte Gemeinderätin Sabine Braun dem Protokoll der vorangegangenen Sitzung ihre Zustimmung.

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