Dingolshausen

Neuer Rat traf sich zum Ortsrundgang in Dingolshausen

Das Sportheim des FV Dingolshausen soll saniert werden. Rückmeldungen vom BLSV stehen noch aus.
Das Sportheim des FV Dingolshausen soll saniert werden. Rückmeldungen vom BLSV stehen noch aus. Foto: Gerald Effertz

Am vergangenen Samstag traf sich der neue Gemeinderat zu seinem ersten, ausführlichen Ortsrundgang, um sich einen Überblick über eventuelle Probleme zu schaffen und Ideen zu sammeln. In der Sitzung am Montag beschäftigte sich das Gremium dann mit der Festlegung für Ruhefristen auf dem neuen Teil des Friedhofs in Dingolshausen. Die Erdbestattung (auf dem Altteil des Friedhofs) soll 30 Jahre, die von Grabkammern und Urnengräbern auf je zwölf Jahre festgelegt werden.

Zudem wurde über die Gestaltungsmöglichkeiten der einzelnen Bestattungsmöglichkeiten gesprochen. Die Ergebnisse werden alle in der Satzung, die bis Oktober fertig sein soll, verankert. Auch auf die Wege und die Hecken im Altteil des Friedhofs kam man zu sprechen. "Man könnte die Hecken schmäler und niedriger gestalten", so ein Vorschlag von Barbara Behr. Bürgermeisterin Nicole Weissensseel-Brendler möchte – da gerade der Friedhof das große Projekt ist – solche Dinge jetzt angehen, um in nächster Zeit zu einem Abschluss zu kommen.

Skizze für den ersten Eindruck

Der Hauptweg (von der Aufgangstreppe bis zur Leichenhalle) sowie der Vorplatz und der Umgriff vor dem Kriegerdenkmal werden gepflastert, der Rest erhält eine sogenannte "wassergebundene Decke". Wegen dem Warten auf genaue Quadratmeterzahlen verzögert sich die Umsetzung noch etwas. Rat Wolfgang Joos (Bischwind) zur Situation in Bezug auf die Wege im Bischwinder Friedhof: "Diese Maßnahme muss ausgeschrieben werden". Der Planer des neunen Friedhofteils in Dingolshausen, das Planungsbüro Struchholz, wird – damit man einen ersten Eindruck erhält – um eine Skizze gebeten.

Der Bauantrag zur Errichtung eines Doppelhauses und eines Einfamilienhauses (An den Äckern) auf einem Bauplatz wurde behandelt. Es ging um Befreiungen in Bezug auf Art des Daches, Dachneigung, das Überschreiten der Baugrenze (circa 1,30 Meter in südlicher Richtung/dies wurde schon im März bejaht). Weiter wurden Befreiunungen erteilt. Es wurde bei der Befreiung mit aufgenommen, dass die Gebäudehöhe des Bungalows an ein bereits bestehendes ähnliches Gebäude –  ebenfalls in der äußeren Grundstücksreihe – angeglichen werden sollte. Dies hatte Martin Reuter angemerkt.

Guido Schreck und Weissenseel-Brendler erkundeten zwecks der eventuellen Überwachung der Containerstellplätze die rechtlichen Grundlagen (hinsichtlich Datenschutz). Eine Antwort auf die entsprechende Anfrage steht noch aus.

Verschiedene Ausschüsse besetzt

In der konstituirenden Sitzung wurden verschiedene Ausschüsse besetzt. Bürgermeisterin Weissenseel-Brendler wollte die jeweiligen Aufgabeninhalte erfragen. Hier gaben die entsprechenden Ansprechpartner Infos, was in den letzten Jahren die Aufgaben waren. Hinsichtlich der Sanierung des Sportheims konnte Norbert Götz (zugleich Vorsitzender des Vereins) leider immer noch nicht von neuen Infos hinsichtlich des BLSV berichten. Er wird nun Gerhard Eck bitten, dort mal nachzuhaken. Dem Naturschutzprojekt "Gebäudebrüter" des Naturparks Steigerwald wird die Gemeinde nicht beitreten.

Unter dem Punkt Sonstiges bat Norbert Meier festzuhalten, dass das Versetzen eines Kleinverteilers der Veranlasser zu bezahlen hat und nicht die Gemeinde. Eine Anfrage der Pfarrgemeinde (hinsichtlich einer Anpflanzung an der Kirche) wird geklärt. Hierzu wird nachgesehen, ob es sich um eine Gemeindefläche oder eine kirchliche Fläche handelt. Ein eventueller Zuschuss für den Kauf von Pflanzen wird dann in der nächsten Sitzung geklärt. Annika Heigl (bereits beim Ortsrundgang dabei) übernimmt die Funktion der Gemeindeschreiberin. Sie löst damit damit die lange Zeit aktive Marion Heger ab, die bekanntlich zur Zweiten Bürgermeisterin wurde.

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