Schweinfurt

Nutzung von Brachflächen für Futterzwecke ab 1. Juli möglich

Wie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Schweinfurt mitteilt, ist wegen der Frühjahrstrockenheit, insbesondere im Norden Bayerns, ab dem 1. Juli die Nutzung von brachliegenden Flächen als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) sowie von sonstigen Bracheflächen für Futterzwecke in der Tierhaltung erlaubt. Das gilt für landwirtschaftliche Flächen in ganz Franken sowie in einzelnen anderen Landkreisen in Bayern. Bei Flächen außerhalb Bayerns ist eine vorherige Genehmigung des AELF nötig.

Neu in 2020 ist, dass Landwirte dies beim zuständigen AELF unbedingt vorher formlos mit Benennung der betroffenen Feldstücke melden müssen, wenn die Futternutzung der Bracheflächen bereits vom 1. bis 15. Juli erfolgt. Die Meldung kann auch im iBALIS über die neue Mitteilungsfunktion im Antrag erfolgen.

Die Flächen gelten nach Vorgaben der EU dann im Rahmen der Greeningvorgaben zwar weiterhin als ÖVF, jedoch hinsichtlich der Anbaudiversifizierung dann nicht mehr als Bracheflächen (Kulturcode K40), sondern als Flächen mit Gras bzw. Grünfutterpflanzen (Kulturcode K36). Dies kann für einzelne Betriebe bei der Anbaudiversifizierung zu einem Verstoß und damit zu einer Kürzung der Greening-Prämie führen, wenn die Vorgaben zu den Anteilen der Kulturcodes nicht mehr eingehalten sind. Wer hiermit Probleme hat oder vermutet, sollte die Futternutzung erst ab 16. Juli vornehmen, dann erübrigt sich auch für Flächen in Franken die vorherige Meldepflicht ans AELF.

Sofern die Fläche in KULAP oder VNP-Maßnahmen einbezogen ist, sind die entsprechenden Auflagen der Maßnahmen einzuhalten. Im Zweifelsfall bitte beim Fördersachbearbeiter am AELF nachfragen.

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