Oberschwarzach

Oberschwarzach: Feuerwehrhaus könnte Defibrillator bekommen

Das Feuerwehrhaus bietet sich als möglicher Standort für einen Defibrillator an.
Foto: ArchivGudrun Theuerer | Das Feuerwehrhaus bietet sich als möglicher Standort für einen Defibrillator an.

Wie sinnvoll ist die Anschaffung eines Defibrillators, was kostet er, in welchen Fällen kann er eingesetzt werden und wie einfach bzw. kompliziert ist die Handhabung? Über diese Aspekte informierte sich der Marktgemeinderat von Oberschwarzach in seiner jüngsten Sitzung und hatte dazu Rettungssanitäter Dominik Schröttle vom Roten Kreuz eingeladen. Das Thema hatte Stephan Jehle, Marktgemeinderat und Zweiter Kommandant der Feuerwehr Oberschwarzach auf die Tagesordnung gebracht.

Ziel sei es, so Jehle, dass der Gemeinderat auf Basis der Informationen in einer der nächsten Sitzungen über eine mögliche Anschaffung entscheiden könne. Dominik Schröttle berichtete zunächst von zwei erfolgreichen Einsätzen von Defibrillatoren durch Laien in der Region und erklärte dabei auch, wie wichtig die schnelle Wiederbelebung der Betroffenen ist. Innerhalb von nur wenigen Minuten sinken die Überlebenschancen.

Gut besuchter Generationenplatz ist in der Nähe

Angst vor einer Fehlbedienung brauche man nicht zu haben, denn das Gerät analysiere zunächst selbstständig den aktuellen Zustand des Patienten, so dass es ein Schockgabe nur zulässt, wenn sie auch nötig und sinnvoll ist. Auch die Energie, die dabei abgegeben wird, passt das Gerät entsprechend dem Bedarf an. Der Laie wird dabei mit Hilfe eines Menüs durch die Anwendung geführt.

Als Standort wäre das Feuerwehrhaus in Oberschwarzach denkbar, denn dort in der Nähe befinden sich gut frequentierte Plätze wie der Generationenplatz und der BikePark. Auch die Sportstätten der DJK sind fussläufig zu erreichen. Selbstverständlich kann jeder das Gerät bei Bedarf holen. Bei Einsätzen könnte die Feuerwehr den Defibrillator ebenfalls direkt mitnehmen.

Die Gesamtkosten inklusive Montage liegen zwischen 2500 und 3500 Euro, die regelmäßige Prüfung könnte von der Marktgemeinde selbst übernommen werden, die verantwortliche Person würde dafür entsprechend ausgebildet werden. Ein Förderprogramm gebe es auch, allerdings seien nur rund 6000 Euro für den gesamten Landkreis vorgesehen.

Firma Dotterweich will Gewerbefläche kaufen

Beim nächsten Tagesordnungspunkt kam Martin Habersack von der Firma Metallbau Dotterweich zu Wort. Dieser denkt über den Kauf einer größeren Gewerbefläche in Oberschwarzach nach, um dort eine Stahlhalle zu errichten. Darin sollen zunächst circa 25 Garagen Platz finden, die dann vermietet werden können. Über sein Konzept und die genauen Pläne wollte der Gemeinderat mehr wissen und hatte Habersack in die Sitzung eingeladen.

Dieser erläuterte, dass seine Firma in Dingolshausen nicht weiter wachsen könne und er daher auf der Suche nach einem großen Grundstück sei, um sich Ausweichoptionen für die Zukunft zu sichern. Ob es allerdings irgendwann dazu kommt, dass seine Firma in Oberschwarzach einen Standort hat und damit auch neue Arbeitsplätze bereitstellt, ist aktuell vollkommen offen, erklärte Habersack. Im Moment plane er nur, eine große Halle zu errichten und sie dann zu vermieten.

Gemeinde bietet Fahrten zum Impfzentrum an

Bei den Bauangelegenheiten stimmte der Rat dem Balkonanbau an einem Einfamlilienhaus in Breitbach zu. Genauso stimmte er der Werkstatterweiterung der Firma Motorrad Welink in Oberschwarzach zu unter der Vorgabe, dass der Nachbar der geplanten Überbauung der Baugrenze zustimmt und der Carport zur Straße hin offen bleibt. Den Neubau eines Einfamilienhauses in Wiebelsberg musste das Gremium nur zur Kenntnis nehmen.

Für die Senioren der Marktgemeinde ab einem Alter von 80 Jahren bietet der Markt Oberschwarzach Fahrten mit dem Bürgerbus "MOBS" zum Impfzentrum an. Dazu können sich die Interessierten beim Koordinator unter Tel.: 0160/1709620 dienstags von 10 Uhr bis 12 Uhr und freitags von 16 Uhr bis 18 Uhr melden. Wer für die Registrierung zur Impfung Hilfe benötigt, der kann sich bei Marktgemeinderätin Rosi Bausewein melden, die ab 14 Uhr täglich unter Tel.: (09382) 3673 erreichbar ist. Dafür haben die Senioren auch bereits eine schriftlichen Einladung erhalten, der zusätzlich noch eine FFP2-Maske beilag.

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