Dittelbrunn

Offen, gestaltungswillig und verantwortungsbewusst

Mit der Kommunalen Dankurkunde wurden vier ehemalige Gemeinderäte ausgezeichnet. Bei der Feierstunde im Landratsamt Schweinfurt waren dabei: (von links) Innenstaatssekretär Gerhard Eck, Frankenwinheims Bürgermeister Herbert Fröhlich, Egon Mauer, Anna Barthelme, Elisabeth Laufer, Annemarie Lutz, Landrat Florian Töpper und Landtagsabgeordnete Kathi Petersen.
Foto: Silvia Eidel | Mit der Kommunalen Dankurkunde wurden vier ehemalige Gemeinderäte ausgezeichnet. Bei der Feierstunde im Landratsamt Schweinfurt waren dabei: (von links) Innenstaatssekretär Gerhard Eck, Frankenwinheims Bürgermeister ...

Immer ansprechbar, immer offen, immer verantwortungsbewusst: So sollen idealerweise Gemeinderäte sein. Wer solch ein kommunales Amt mindestens 18 Jahre ausübt und den Idealen entspricht oder wenigstens sehr nahe kommt, hat sich eine Auszeichnung redlich verdient. Vier ehemalige Gemeinderäte erhielten am Donnerstag aus den Händen von Landrat Florian Töpper die Kommunale Dankurkunde des Freistaats Bayern.

Sie sind die Gesichter und Köpfe der kommunalen Selbstverwaltung. Frauen und Männer mit unterschiedlichen Charakteren und Berufen bringen sich ein für die Gemeinschaft. So will es die Bayerische Verfassung, die Landrat Töpper bei der Feierstunde im Landratsamt zitierte: „Die Selbstverwaltung der Gemeinden dient dem Aufbau der Demokratie in Bayern von unten nach oben“.

Unten dabei, in den Gemeinderäten, waren über drei Wahlperioden Annemarie Lutz (Dittelbrunn), Anna Barthelme, Egon Mauer und Elisabeth Laufer (alle Frankenwinheim). Sie waren nicht nur stets unmittelbare Ansprechpartner für die Bürger, wurden mit deren Anspruchsdenken konfrontiert und mussten viel kommunizieren. Sie mussten im Gremium auch die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mitbringen und auch ein gewisses Maß an Frustrationstoleranz, wusste Landrat Töpper, früher selbst Gemeinderat in Dittelbrunn.

Denn nicht jeder Bürgerwunsch könne erfüllt werden, nicht jedes Vorhaben gleich umgesetzt werden.

Damit Gemeinderäte ihre Kommune verantwortlich und nachhaltig mitgestalten könnten, brauche es aber auch die entsprechende finanzielle Ausstattung für die Gemeinden, mahnte Töpper. Er dankte den Vertretern der Parlamente, anwesend waren Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) sowie die Landtagsabgeordnete Kathi Petersen (SPD). Geld sei aber nicht alles, es brauche auch Menschen, die sich einbringen.

Das tut Annemarie Lutz, die von 1996 bis 2014 im Gemeinderat Dittelbrunn saß, die letzten sechs Jahre sogar als zweite Bürgermeisterin. Für ihr langjähriges verdienstvolles Wirken für die kommunale Selbstverwaltung erhielt sie die von Innenminister Joachim Herrmann unterzeichnete Kommunale Dankurkunde sowie ein Präsent.

Ebenfalls 18 Jahre lang agierte Anna Barthelme im Frankenwinheimer Gemeinderat. Von 2002 bis 2008 war sie dort auch Jugendreferentin, danach Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss. Zusätzlich brachte sie sich von 1996 bis 2002 als Schöffin ein.

Ihre Kollegin im Gemeinderat war von 1996 bis 2014 Elisabeth Laufer, die im Rechnungsprüfungsausschuss sowie als Tourismusreferentin mitarbeitete. 2008 bis 2014 vertrat sie die Gemeinde zusätzlich im Schulverband Gerolzhofen.

Bereits 1990 bis 1996 war Egon Mauer Gemeinderatsmitglied in Frankenwinheim, nach einer Pause dann wieder von 2002 bis 2014. Auch er brachte sich zusätzlich im Rechnungsprüfungsausschuss ein.

Allen Geehrten galt auch der Dank ihrer Gemeinde, der Abgeordneten sowie von Landrat Florian Töpper.

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