Oberschwarzach

Wiebelsberger Ortsschild wird versetzt

Das Ortsschild von Wiebelsberg wird in Richtung Dorfmitte an die Einfahrt zum Weinbergsweg versetzt.
Das Ortsschild von Wiebelsberg wird in Richtung Dorfmitte an die Einfahrt zum Weinbergsweg versetzt. Foto: Gudrun Theuerer

Das Ortsschild von Wiebelsberg am Ortsausgang in Richtung Mutzenroth wird versetzt. Das war das Ergebnis der Verkehrsschau mit Luise Adamek von der Verkehrsbehörde am Landratsamt Schweinfurt, Hubert Kimmel von der Polizei, Laura Schenk von der VG Gerolzhofen sowie stellvertretendem Bürgermeister Manfred Baumann, und den Gemeinderäten Jürgen Brehm und Rainer Dörflein über die Baumann in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung informierte.

Seit Jahren möchten die Wiebelsberger das Schild weiter in Richtung Mutzenroth versetzt haben, da man es aufgrund der Kurve vor der Einfahrt, erst sehr spät erkennen kann. Dies sah auch Lisa Adamek so, allerdings legte sie deshalb fest, eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h vor der Ortseinfahrt vorzuschalten. Das Ortsschild selbst wird zudem in Richtung Einfahrt zum Weinbergsweg versetzt.

Adamek begründete dies damit, dass der aktuelle Standort des Schildes nicht korrekt ist und das Schild laut Straßenverkehrsordnung vor dem ersten Haus stehen müsse, das von der Straße erschlossen wird. Im Zuge der Maßnahme soll dies nun korrigiert werden.

Eltern haben Beschwerden über  Bushaltestelle eingelegt

Ein weiteres Thema der Verkehrsschau war die Einrichtung des verkehrsberuhigten Bereichs im Dachsweg in Wiebelsberg. Der Marktgemeinderat hatte dies in seiner vorherigen Sitzung beschlossen und wollte nun dazu die Meinung von Polizei und Behörden einholen. Grundsätzlich bestand kein Einwand, allerdings wollte Laura Schenk von der VG dies noch einmal prüfen und wird nun die verkehrsrechtliche Anordnung verfassen.

Ein weiterer Punkt war die Bushaltestelle in Wiebelsberg an der Gabelung nach Düttingsfeld und Mutzenroth. Hier hatten einige Eltern Beschwerde eingelegt, dass die Kinder nicht auf der Seite des Bushäuschens aus dem Bus aussteigen können, sondern auf der entgegengesetzten Seite an der Straße herausgelassen werden. Danach müssen die Kinder die Straße überqueren.

Polizeioberkommisar Hubert Kimmel habe sich entsetzt über diesen gefährlichen Weg gezeigt, berichtete Baumann dem Gemeinderat. Nach einer gemeinsamen Begehung des Weges ist man zu der Lösung gekommen, dass der Bus über den Flurweg in Richtung Sportheim ins Dorf fahren solle und dann zurück. Möglich wäre auch eine entgegengesetzter Fahrtverlauf.

Gefährliche Situationen für Schulkinder

Aktuell werden die Kinder aus Wiebelsberg nicht an der Bushaltestelle (rechts), sondern auf der gegenüberliegenden Straßenseite (links im Bild wo die Baumaschine steht) abgesetzt.
Aktuell werden die Kinder aus Wiebelsberg nicht an der Bushaltestelle (rechts), sondern auf der gegenüberliegenden Straßenseite (links im Bild wo die Baumaschine steht) abgesetzt. Foto: Gudrun Theuerer

Bürgermeister Manfred Schötz erwiderte auf den Bericht, dass diese Variante bereits einmal so durchgeführt worden war und es dabei diverse gefährliche Situationen gegeben habe. Somit stelle der Flurweg keine Option dar. Letztlich müsse der Busfahrer einen Weg finden, da dieser auch für die Sicherheit hafte, so Schötz. Der Bürgermeister wird sich dazu noch einmal mit Lisa Adamek in Verbindung setzen.

Zwischen Oberschwarzach und Handthal wird außerdem an der Ausfahrt vom Aschengrund, wo sich der Häckselplatz befindet, das Gefahrenschild „Gefährliche Ausfahrt“ aufgestellt. So sollen die Fahrzeuge, die auf der Kreisstraße unterwegs sind, auf potentielle Einbieger aufmerksam gemacht werden.

Keine Tempo-30-Zonen in den Ortsdurchfahrten

Die beantragten Tempo 30-Zonen in den Ortsdurchfahrt von Breitbach, Oberschwarzach, Mutzenroth und Wiebelsberg wird es nicht geben. Hier stellte Adamek klar, dass auf Staatsstraßen nur in Ausnahmefällen, bei besonderen Gefahrenstellen, eine solche Regelung möglich ist. Und dies sei nicht gegeben. Bezüglich der Hinweisschilder zum Terror f und dem Steigerwaldzentrum an der Autobahn bzw. der B22 und B286 wird die Marktgemeinderat einen Antrag beim Landratsamt stellen.

Nachdem der Marktgemeinderat in seiner Sitzung vom 2. Februar 2019 dem Umweltamt-Naturschutz des Landratsamts Schweinfurt sein Interesse an der Integration eines Naturparkzentrums ins Steigerwaldzentrum bekundet hatte, steht Oberschwarzach nun mit fünf weiteren Bewerbern in der näheren Auswahl.

Neben dem Markt hat auch die Stadt Gerolzhofen ihr Interesse bekundet, ein Zentrum in der Stadthalle zu etablieren, berichtete stellvertretender Bürgermeister Manfred Baumann der am Workshop „Naturpark“ teilgenommen hatte. Von Landrat Florian Töpper sei der Vorschlag gekommen, dass die beiden verbliebenen Bewerber aus dem Landkreis eine gemeinsame Bewerbung abgeben könnten da sie sich gut ergänzten.

Entscheidung über weiteres Interesse am Naturparkzentrum

Während Gerolzhofen eine gute Verkehrsanbindung hat, wird Handthal vom ÖPNV nicht wirklich bedient. Dagegen hat der Markt mit dem Steigerwaldzentrum am Waldrand das perfekte Gebäude am idealen Standort während Gerolzhofen die Stadthalle erst sanieren müsste und eigentlich auch gar nicht zum Naturpark Steigerwald gehöre.

Der Marktgemeinderat musste nun aber erst grundsätzlich entscheiden, ob man noch weiter Interesse am Naturparkzentrum habe und bereit sei, sich an den Betriebskosten und Projektkosten zu beteiligen.

Da man Synergieeffekte mit dem Steigerwaldzentrum nutzen könne und außerdem Förderungen durch den Landkreis und den Freistaat bereitstehen, beschloss der Marktgemeinderat mit 12 zu einer Stimme, den Beschluss vom 4. Februar 2019 zu bestätigen in dem das Naturparkzentrum ins Steigerwaldzentrum integriert werden soll. Weiterhin erklärte sich der Markt grundsätzlich dazu bereit, sich an den Kosten zu beteiligen. Eine endgültige Entscheidung dazu wird aber erst getroffen, wenn Zahlen vorliegen.

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