Hausen

Pläne für Dorferneuerung in Hausen abgesegnet

Viele Bürger nahmen an der öffentlichen Sitzung der Teilnehmergemeinschaft Dorferneuerung in Hausen teil. Hubert Schrauth vom Amt für Ländliche Entwicklung und Architekt Artur Metz erläuterten Änderungen in den bisherigen Plänen für die Hauptstraße und den Kirchplatz.

In der Hauptstraße wird auf einem 30 Zentimeter breiten Streifen eine Begrünung vorgesehen. Die Kreuzungsbereiche erhalten einen Belag mit Granitpflaster. Im Bereich von Erdleitungen sollen keine Bäume gepflanzt werden. Für die Parkplätze ist zwischen den Einmündungen von Mühlenweg und Friedhofstraße Betonpflaster vorgesehen, von der Einmündung Friedhofstraße bis zum Kirchplatz soll dagegen gesägtes Granitpflaster verlegt werden.

Zwei Parkplätze hinter der jetzigen Bushaltestelle am Kirchplatz werden so angelegt, dass ein leichteres Anfahren möglich wird. Vor der Bushaltestelle ist ein Granitstreifen geplant. Das Podest vor der Kirche wird mit Platten belegt und ein behindertengerechter Aufgang auf der rechten Seite angelegt.

Prüfung am Computer und durch Ortsbegehung

Hans Peter Kaiser fragte, ob die Straßenbreite für landwirtschaftliche Fahrzeuge, Busse und Lastwagen überall ausreichend sei, trotz der Parkplätze am Straßenrand. Bei der Planung seien die Ergebnisse einer Simulierung von Schleppradien für Busse, Landmaschinen und Lkw am Computer sowie die Ortsbegehung eingeflossen, lautete die Antwort von Architekt Metz.

Weitere Parkplätze vor der Gastwirtschaft hielt Brauer Ulrich Martin für möglich, wenn die gegenüberliegende Grünfläche mit Fahrradständern und E-Bike Ladestation etwas verkleinert werde. Dem steht nach den Worten von Artur Metz die Notwendigkeit eines größeren Verkehrsraums für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Lkw entgegen. Einige Zuhörer äußerten Bedenken, dass bei einer Parkplatzbreite von zwei Metern die parkenden Fahrzeuge doch noch in den Verkehrsraum hineinragen.

Nur eine Gegenstimme gegen überarbeitete Pläne

Die Mitglieder der Teilnehmergemeinschaft genehmigten bei einer Gegenstimme die vorgelegten Pläne. Der Gemeinderat von Schonungen hat in seiner nächsten Sitzung am 21. Juli das letzte Wort. Wenn keine weiteren Verzögerungen eintreten, können Kanal- und Straßenbau 2021 und 2022 durchgeführt werden, so Schrauth. Über im Zuge der Bauarbeiten notwendige Straßensperrungen und Umleitungen wird während des Baufortschritts entschieden.

Bürgermeister Stefan Rottmann lobte die jetzige Planung als Gewinn für die Lebensqualität im Ortsteil Hausen. Er dankte Hubert Schrauth für seinen Einsatz bei der Zuschussfrage. Die überarbeitete Planung bedeute zwar eine Kostenerhöhung von 1,7 auf 2,0 Millionen Euro, es sei aber mit einem Zuschuss von etwas mehr als einer Million Euro zu rechnen.

Rottmann wies darauf hin, dass für die Sanierung der Abwasserkanäle und der Hausanschlüsse im Ortsteil Hausen Kosten von rund zwei Millionen Euro anfallen werden. Für die Kanalsanierung in der gesamten Großgemeinde Schonungen werden Zuschüsse in Höhe von 4,5 Millionen Euro erwartet, so der Rathauschef.

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