Schwebheim

Planungsvergabe für das Feuerwehrhaus verzögert sich

Beinahe alles wieder auf Anfang? Das fragten sich die Gemeinderäte bei der Diskussion rund um den geplanten Neubau des Feuerwehrhauses auf dem ehemaligen "Schäflein-Gelände" im Gewerbegebiet. Um die Vergabe konform der gütigen EU-Regeln abzuwickeln, muss nun auch die grundsätzliche Planung neu ausgeschrieben werden.

Die Ratsmitglieder hatten gehofft, nach der detaillierten Machbarkeitsstudie des Büros Göger (Schonungen) auch in den nächsten Schritten den Planer weiter beauftragen zu können. Die notwendigen europaweiten Ausschreibungen werden durch eine Würzburger Kanzlei geprüft. Die Regierung stellt pro Stellplatz für die Einsatzfahrzeuge rund 75 000 Euro in Aussicht, daraus errechnen sich knapp 300 000 Euro für den über 3,5 Millionen Euro teuren Neubau.

Nachträglich, aber einstimmig genehmigte der Gemeinderat den bereits erfolgten Umbau einer Scheune und eines Gesindehauses zu neuem Wohnraum für Familien. Nichts wird es mit einer neuen Doppelgarage im Buchenweg. Der eingereichte Plan widerspricht dem Bebauungsplan und beschattet die Wohnstätte eines Nachbarn über Gebühr. Als gutes Beispiel für die Verdichtung im Nahbereich begrüßte das Gremium den Umbau und die Erweiterung eines Wohnhauses in der Moritz-Fischer-Straße.

Die Erweiterung des Bürgerhauses kann rasch in Angriff genommen werden. Die in der Bauausschuss-Sitzung beschlossene "Große Lösung" wurde als Bauantrag eingereicht. Nun hofft Schwebheim auf eine schnelle Vergabe der notwendigen Gewerke. Über die Nutzung der einzelnen Räume besteht aber noch Redebedarf.

Neue Form des Weihnachtsmarktes angestrebt

Schwebheim plant eine neuartige Form des Weihnachtsmarktes;  die Gemeinde möchte trotz Corona für festliche Stimmung sorgen. Das Überqueren der Hauptstraße auf der Höhe des Sportplatzes ist für Kinder und ältere Menschen sehr gefährlich. Derzeit fahren wegen der Baumaßnahmen an der Bundesstraße  – erheblich mehr (Last-)Kraftwagen durch das Dorf. Alle bisherigen Ideen – vom Zebrastreifen über eine Zone 30 bis hin zu einer zusätzlichen Ampel – wurden von den Fachbehörden abgelehnt. Volker Karb möchte trotzdem einen neuen Vorstoß wagen.

Die Kirche lasse die Liegenschaften prüfen, dazu zähle auch ein möglicher Anbau an die bestehenden Räume am Kirchplatz. Konkrete Planungen gebe es nicht, die politische Gemeinde ist nicht beteiligt, meinte der Bürgermeister auf Anfrage.

Der Zuschuss für den Amtsboten läuft ein Jahr weiter. Die Gemeinde unterstützt den Bezug der Informationen sowohl für die Print-, als auch für die Online-Ausgabe.

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